Am Wochenende vom 19./20. September wäre eigentlich die Wiesn gestartet. Aber – ausgefallen, wie so vieles in diesem virenverseuchten Jahr. Immerhin: Der Weltkindertag am Hasenbergl fand am Sonntag, den 20. September statt und Schirmherrin Verena Dietl, Münchens dritte Bürgermeisterin, strahlte vor Freude mit der Sonne um die Wette, dass nicht auch noch dieses Fest ausfallen musste. Ende Mai war den Kindern ja Corona-bedingt schon der Weltspieltag gestrichen worden.
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Umfangreiche Holzfällarbeiten am Würmkanal
Beiderseits des Eishüttenwegs vor und hinter der über den Würmkanal führenden Brücke stapeln sich seit einigen Tagen große Mengen Holz und Kronenmaterial. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Ausflügler auf ihrem Weg in das nahe Regattagebiet fragen, was es mit den umfangreichen Holzfällarbeiten auf sich hat.
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Feldmochinger Str.: Heller Wahnsinn & Verkehrschaos
Passend zum Schulstart am Dienstag, den 8. September waren im Umfeld des neuen provisorischen Gymnasiums morgens auch zwei Streifenpolizisten der PI 43 in der Feldmochinger Str. unterwegs und verteilten großzügig an alle Autofahrer, die dort – wie seit Jahr und Tag – auf dem Gehweg parkten, 20-€-Strafzettel. Selbst Roller bekamen ein Knöllchen. Frustrierten Autobesitzern erklärten sie wahlweise, die Aktion ginge vom BA aus, sei wegen der 30er-Zone oder werde durchgeführt, um den Verkehr mehr zu behindern. In jedem Fall werde man hier nun rigoros durchgreifen und täglich kontrollieren.
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Pflaumstr. wohl bis Freitag gesperrt
Die neue Arbeitswoche fängt schon gut an. Seit heute Morgen ist die Pflaumstr. teilweise gesperrt. Aus Sicherheitsgründen, denn es wird der alte Bauernhof an der Herbergstr. 7 abgerissen. Wir haben ja schon im März 2019 in Ausgabe 6 über die Geschichte des alten Dornschneiderhofs berichtet.
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Mini-Wäldchen für saubere Luft, Stadtklima und Artenvielfalt
Manchmal gibt es Anträge im Stadtrat, da möchte man glatt am Verstand der Antragsteller zweifeln. Denn wie geht es zusammen, zum einen für die massive Bebauung des Eggartens zu stimmen, der u. a. mit seinem alten Baumbestand eine wichtige grüne Lunge, nicht nur für das Olympia-Zentrum bildet, zum einen jede Verdichtungsmaßnahme in städtischen Innenhöfen und in den Gartenstadtbereichen am Stadtrand zuzustimmen, ja selbst noch Vorschläge einzubringen, wo sich noch nachverdichten ließe, und dann ob der alljährlichen Erhitzung der am dichtest bebauten Stadt Deutschlands den hilflosen Antrag zu stellen, dass die Stadtverwaltung doch Flächen in jedem Stadtteil Münchens ausweisen möge, die als „Mini-Wäldchen“ umgestaltet werden können, um die Klimaanpassung der Stadt zu verbessern. Der Bayer in seinem Grant nennt kleine Vorgärten ja gerne mal „Spuknapf“ und um Spucknapf-Wäldchen handelt es sich offensichtlich auch bei dieser Schnapsidee. Wie es ein paar rundherum einbetonierten Bäumen ergehen wird, lässt sich schön an der Wendeschleife bei der Paul-Preuß-Str. verfolgen, wo die kranken Schwarzkiefern nun endgültig kaputt sind.
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Tafelausgabe nun auch in Feldmoching
27 Ausgabestellen der Münchner Tafel gibt es in der Landeshauptstadt. Diese versorgen unter dem Motto „In Armut geraten kann jeder“ mit etwa 650 Ehrenamtlichen rund 20.000 berechtigte „Tafelgäste“ und 100 soziale Einrichtungen der Stadt mit 125.000 kg gespendeten Lebensmittel – pro Woche! –, die die 18 LKWs der gemeinnützigen Organisation wöchentlich an 800 Abgabestellen abholen. Seit Juli gibt es nun auch am Walter-Sedlmayr-Platz eine Tafel-Ausgabestelle. Hier ist allerdings nicht die Münchner Tafel der Träger, sondern der Verein Heimatstern.
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Flächennutzungsplan oder: Die Grundzüge der räumlichen Entwicklung
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hat sein Faltblatt zum Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung Stand August 2020 neu aufgelegt. Der detaillierte Plan mit vielen Zusatzinfos steht ab sofort hier zum Download bereit. Im Faltblatt finden sich mehrere Karten zu den größten Wohnbauprojekten und Planungen des Referats, den Bausteinen der langfristigen Siedlungsentwicklung, zur grünen Infrastruktur in der Stadt und den wichtigsten Verkehrsprojekten. Beschreibungen dieser Themenfelder ergänzen das Angebot.
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Trotz Wiesn-Ausfall: Den Bierkrug 2020 gibt’s
Das Oktoberfest, bei den Hiesigen schlicht „Wiesn“ genannt, wird seit 1810 jährlich auf der Theresienwiese gefeiert. Im vergangenen Jahr fand es zum 186. Mal statt. 2020 minus 1810. Das ergibt doch keine 186? Korrekt. Denn 24 Mal wurde die Wiesn im Laufe seiner Geschichte abgesagt. 2020 ist es Corona-bedingt der 25. Ausfall. Aber es gibt einen kleinen Trost, zumindest für Biertrinker und Sammler.
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„Klimagerechter Städtebau“ – Nimmt die Landeshauptstadt München am Förderprogramm des Freistaats teil?
Die ÖDP / Freie Wähler haben heute im Münchner Stadtrat eine Anfrage gestellt, die auch für den Münchner Norden interessant ist. In der Anfrage geht es um den „klimagerechten Städtebau“, ein Thema, das in der dichtestbebauten Stadt Deutschlands (= München) immer wichtiger wird. Hier die Anfrage:
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Sommer, Sonne, Badewetter …
… wer vernünftig ist und seinen Urlaub in heimischen Gefilden verbringt, den zieht es dieser Tage vielleicht hinaus an den Feldmochinger See. Schließlich ist das Wasser dort wunderbar kühl und klar und in der weitläufigen Seeanlage findet sich auch zu Hochzeiten noch ein Plätzchen für das eigene Badehandtuch. Unser Tipp: Fahren Sie bitte keinesfalls mit dem Auto an den Feldmochinger See und wenn’s unbedingt sein muss, dann seien Sie nicht knickrig, sondern zahlen die 2 Euro Parkgebühr. Keinesfalls sollten Sie sich hingegen auf den Acker am Eck Feldmochinger Seeweg / Ferchenbachstr. stellen. Entweder bekommen Sie dann von der Polizei ein Knöllchen über 35 Euro oder – und das kommt Sie weit teurer – Sie werden abgeschleppt!!!




















