Der Bär ist los am Sonntag, den 19. Februar in Feldmoching. Die Riadastoana wollen damit Geld sammeln für den neuen Maibaum, der sich nun mal nicht aus der Portokasse bezahlen lässt. Um 10 Uhr morgens treffen sich die Mannerleut beim Strobl, um erst einmal für eine solide Grundlage zu sorgen.
Anschließend ziehen vier Gruppen à fünf Burschn – darunter je einer im Bärenkostüm und ein Musiker mit Quetschn – durchs Dorf und klingeln an den Häusern. Nachdem der Zottelbär (keinesfalls ein Problembär) eine Runde mit der Hausherrin getanzt hat, gibt’s für alle Schnaps und hoffentlich gut Geld. Auch über eine Brotzeit hin und wieder täten sich die Bärentreiber freuen, der Mensch lebt schließlich nicht nur vom Flüssigen allein. Das Ganze ist, wie man hört, echt harte Arbeit, denn an dem Tag kann man schon auf locker 50 Schnäpse kommen!
Der neue Maibaum stammt übrigens wieder aus dem Jetzendorfer Wald, wo er Ende 2016 bei Vollmond geschlagen wurde. Am Samstag, den 14. Januar haben ihn die Riadastona nach Feldmoching geschafft. Wo er nun versteckt ist? Das wird nicht verraten!














Statt „Osteria Cocco“ nun wieder „Gaststätte Zum Dülfer“. Statt italienische Pizza & Pasta nun gutbürgerlich bayerische Küche, mit einem Schuss ins Badische und mit mediterranen Prisen. Antonia (33) und Uwe (45) Sammer – hier war mal der Mann emanzipiert und hat den Familiennamen der Frau angenommen – führen seit 1. Februar die „Gaststätte zum Dülfer“ und bringen ab sofort „bayerisch etwas anders interpretiert“ auf die Teller. Einen deftigen Schweinsbraten wird es hier nicht geben, aber beispielsweise Schmorgerichte, Kalbsbraten, Tafelspitz, Rouladen mit selbstgemachten Spätzle oder Risotto vom Muskatkürbis mit Fisch beziehungsweise gebratenem Ziegenkäse …
Der Walter-Sedlmayr-Platz zählt bekanntermaßen zu den hässlichsten Plätzen Bayerns: langweilige Pflastersteine, eine sinnlose Riegelmauer, die vielen als Überbleibsel der Berliner Mauer erscheint, die umgebenden Häuserwände veralgt, heruntergekommen. Und die Riesenbaustelle auf der Ostseite hebt auch nicht gerade die Aufenthaltsqualität. Um ein bisschen Leben auf den Platz zu bringen, will sich der BA 24 für 2017 um eine Wanderbaumallee bemühen. Laut dem stellvertretenden CSU-Fraktionssprecher Martin Obersojer hat Green City noch Termine frei. Und nicht zuletzt: Die Aktion kostet nichts.
Wie es seit Jahrhunderten in Bayern, in Tirol und anderswo Brauch ist, haben die Feldmochinger Böllerschützen im Anschluss an den abendlichen Festgottesdienst am 1. Januar vor dem Pfarrheim von St. Peter und Paul wieder das neue Jahr mit Böllersalven willkommen
geheißen und den Salut verbunden mit dem Dank an das pastorale Team für dessen unermüdlichen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Die Ausübung der Tradition möchte Schützenhauptmann der Böllerschützenkompanie Feldmoching, Thomas Ambros, aber auch als ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Gesellschaft werten.