2004 haben sich nach hitzigen Debatten die Münchner Bürger mehrheitlich in einem Bürgerentscheid dafür ausgesprochen, dass kein Hochhaus höher als die Türme der Frauenkirche sein dürfen, sprich 100 m. Danach war erst einmal ein paar Jahre Ruhe. Doch im allgemeinen Bauwahn ist die Diskussion neu aufgeflammt. Immer mehr Investoren wie etwa Ralf Büschl wollen sich nicht mehr an die kleingeistigen Vorgaben halten und planen höher, man denke nur an die projektierten zwei 155 m hohen Gebäude auf dem Areal der Paketposthalle an der Friedenheimer Brücke. Die großen Fraktionen im Stadtrat sind offensichtlich für dieses Projekt und wollen sich damit nicht mehr an den Bürgerentscheid von vor 18 Jahren halten. Der CSU-Landtagsabgeordnete Robert Brannekämper hingegen will ein Bürgerbegehren anstoßen und sammelt mit der Initiative „Hochhausstop“ dafür Unterschriften.
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„Die Flächen sind halt nicht vor Grün-Rot geschützt“
Eigentlich sollte das Symposium „Der Münchner Norden“, organisiert vom Übergreifenden Bündnis München-Nord, ja schon im November 2021 stattfinden. Aber da ließen die Corona-Maßnahmen eine solche Veranstaltung nicht zu. Daher fand es am Dienstag, den 31. Mai statt. Im Mittelpunkt: das Gutachten des Bund Naturschutzes zum Klima- und Naturschutz im SEM-Nord-Gebiet sowie das Agrarstrukturgutachten. Anschließend gab’s eine Fragerunde mit Stadträten verschiedener Couleur, bei der die unterschiedlichen Positionen zur SEM Nord klar zu Tage traten. Zu erfahren war aber auch einiges über den (Un)Sinn von Ökoausgleichsmaßnahmen: So will die Stadt im Münchner Norden rund 40 ha bestes Ackerland in unfruchtbaren Magerrasen umwandeln lassen. Und das in Zeiten einer aufziehenden Versorgungskrise!
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2.000 Wohnungen mehr: Ludwigsfeld wird dicht
Etliche Ludwigsfelder protestierten am Mittwoch, den 6. Juli vor dem Rathaus, als der Stadtrat dem Strukturkonzept für die Nachverdichtung der Siedlung zustimmte. Mit 1.800 bis 2.000 neue Wohnungen wird sich die Zahl der Bewohner vervierfachen. Die Ortsansässigen sehen den versprochenen Mehrwert skeptisch: Die Investoren würden schon bei der Flächenberechnung schummeln.
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Ludwigsfelder kämpfen weiter gegen massive Bebauung
Die Interessengemeinschaft Ludwigsfeld (Iglu) hat am Mittwoch, den 29. Juni die seit der ersten Präsentation des Strukturkonzeptes gesammelten fast 500 Unterschriften im Rathaus von München übergeben. Die Unterzeichner wollen sich damit sowohl gegen den massiven Umfang der angedachten Bebauung als auch gegen eine Nachverdichtung der alten Wohnsiedlung wehren. Stattdessen wird eine verträgliche, qualitätsvolle Erweiterung der Siedlung gefordert, die sich in Form, Wohnqualität und Wohndichte an der alten Siedlung orientiert.
Die Entscheidung zum Eckdatenbeschluss „Strukturkonzept Ludwigsfeld“ steht am Mittwoch, den 6. Juli auf der Tagesordnung des Planungsausschusses.
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1.650 neue Wohnungen und Schulcampus an der Lerchenauer Str.
Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat nun den Billigungsbeschluss für die Bebauung des Lerchenauer Felds gefasst. Gleichzeitig wurde die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplans vorbehaltlich der Zustimmung durch die Vollversammlung gebilligt. Auf den bis Ende letzten Jahres noch landwirtschaftlich genutzten Flächen sollen rund 1.650 Wohnungen, ein Schulcampus, sechs Kindertagesstätten, Geschäfte sowie mehrere soziale Einrichtungen Platz finden. Durch das neue Quartier verläuft ein langer Grünzug in Nord-Süd-Richtung.
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Wowobau beginnt mit Verkauf von Stadtgarten 2
Nachdem die Wowobau auf dem Areal an der Hochmuttinger Str. fast alle ihre Wohneinheiten des ersten Bauabschnitts verkauft hat – sie vermarktet die Wohnungen unter dem Stichwort „Stadtgarten“ – , beginnt das Wohnungsbauunternehmen nun mit der offiziellen Vermarktung des 2. Bauabschnitts. Bereits seit September 2021 konnten sich Interessenten vormerken lassen. Dabei wurden bereits 45 % der 20 Wohnungen von Stadtgarten 2 reserviert und anschließend verbrieft. Die verbliebenen Wohnungen gehen nun in den offiziellen Verkauf.
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Olympiapark: Alte S-Bahn-Trasse wird zur Grünverbindung
Die ehemalige S-Bahn-Trasse am Nordwestrand des Olympiaparks in Moosach soll zu einer Nord-Süd-Grünverbindung ausgebaut werden. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat jetzt die dafür notwendige Flächennutzungsplanänderung beschlossen. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die geplanten Aufwertungs- und Gestaltungsmaßnahmen geschaffen. Mit der konkreten Planung war das Baureferat im Juli 2019 beauftragt worden.
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Zweite Ideenwerkstatt zur Parkmeile Feldmochinger Anger
Die ersten Ideen zur Aktivierung der Parkmeile Feldmochinger Anger sind eingebracht – jetzt sollen sie zu konkreten Projekten weiterentwickelt werden. Als Fortsetzung zum ersten (digitalen) Treffen im vergangenen März lädt das Referat für Stadtplanung und Bauordnung zur zweiten Ideenwerkstatt der Parkmeile Feldmochinger Anger ein. An geeigneten Orten des knapp fünf Kilometer langen Grünzugs im Münchner Norden soll es im Sommer temporäre Open-Air-Angebote für alle Anwohnenden geben – denkbar sind eine Kräuterwanderung ebenso wie gemeinsamer Sport. Diesmal treffen sich die Parkmeilen-Macher in Präsenz vor Ort am Dienstag, 3. Mai, von 18 bis 20 Uhr, im Kinder- und Jugendtreff ’s Dülfer an der Dülferstraße 34. Eingeladen sind alle Interessierte – natürlich auch die, die bei der ersten Veranstaltung nicht dabei sein konnten.
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Mehr Bäume für München: Stadt startet Grenzbauminitiative
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, sonst damit beschäftigt, durch die massive Bebauung der gesamten Stadt, den Bäumen die Standorte „abzugraben“ (man denke nur an den Eggarten, aber auch die vielen Nachverdichtungen in den ehemaligen Gartenstädten), hat die „Grenzbauminitiative“ vorgestellt, die sich an Gartenbesitzer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Gewerbebetriebe richtet.
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Neue Bürgerinitiative will Hochhäuser begrenzen
Soll München zur Hochhausstadt werden? Eine Mehrheit im Stadtrat scheint dies zu wollen. Was immer die Motive dafür sein mögen – die Liebe zu unserer Heimatstadt kann es nicht sein, sagt eine neue Bürgerinitiative, die sich mit der Zielsetzung gegründet hat, die Höhe von Hochhäusern in München zu begrenzen. 1. Vorsitzender es neuen Vereins ist Robert Brannekämper, Landtagsabgeordneter der CSU, Architekt und aus einer Bauhandwerker-Familie stammend – Großvater Theo Brannekämper etwa war Dombaumeister von München. Es werden Mitstreiter gesucht für ein Bürgerbegehren.
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