Auf den ehemaligen Bahnflächen im Münchner Norden entlang der Bahnlinie München – Regensburg im Stadtbezirk 24 (Feldmoching– Hasenbergl) sollen nach Einstellung der Planungen für die Staatsstraße 2342 (neu) rund 920 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau errichtet werden. Die Unterlagen, aus denen sich die Öffentlichkeit über Ziele und Zwecke der Planung, unterschiedliche Lösungen und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung informieren kann, liegen vom 16. Oktober bis einschließlich 16. November an folgenden städtischen Dienststellen zur Einsicht aus.
[Weiterlesen…] ÜberPläne für die Bebauung Ratold-/Raheinstr. liegen aus





















Am Rande der Eröffnung der Gewerbeschau 2017 am Samstag, den 7. Oktober in der Mehrzweckhalle durch Münchens 2. Bürgermeister Josef Schmid stellte der sich am Infostand der Initiative „Heimatboden München“ einem lebhaften Gedankenaustausch mit den dortigen Vertretern.
In der Süddeutschen Zeitung erschien am 12. September unter der Überschrift „Städtebauliche Ärgermaßnahme. Zum Verdruss der SPD torpediert die CSU das Verfahren für ein neues Viertel im Norden“ ein Artikel, der bei der Bevölkerung im Münchner Norden auf weites Unverständnis stieß. Reinhard Krohn, freier Autor des Lokal-Anzeigers, schrieb daraufhin einen Leserbrief an die SZ, der aus unterschiedlichen Gründen dann nicht veröffentlicht wurden. Wir wollen seiner Stimme Gehör verschaffen.
Am 15. September tagte das Preisgericht zum städtebaulichen Wettbewerb für die Nachverdichtung im Bereich Link-/Harpprecht-/Schleißheimer Str./Dülferwiese am Hasenbergl. Im Rennen waren zehn Architekturbüros. Es gewann der Entwurf von Querkraft Architekten aus Wien. Ein zweiter Preis wurde an Fink und Jocher aus München vergeben. Die beiden Entwürfe kommen, wie auch der 3. Preis, als einzige ohne die umstrittene Aufstockung der bereits bestehenden Zeilenhäuser aus. Die Entwürfe können noch bis zum 29. Oktober im Planungsreferat in der Blumenstr. 28b besichtigt werden, jeweils 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der geplante Baubeginn des Alten-Service-Zentrums im Hasenbergl, gegenüber der Kirche St. Nikolaus an der Blodigstr., könnte – laut neuesten Aussagen – im Frühjahr des kommenden Jahres sein. Das gab jedenfalls Elisabeth Solchenberger vom Sozialreferat München bei der Eröffnungsveranstaltung zu den ersten Seniorentagen im Stadtbezirk bekannt. Solchenberger erläuterte dabei den derzeitigen Planungsstand zum ASZ.
Da hat man den Walter-Sedlmayr-Platz 2003 für viel Geld und mit Hilfe eines Künstlers gestaltet, auf dass man nicht einmal einen Blumenkübel darauf abstellen darf, weil die Rechteinhaber des 2008 bei einem Verkehrsunfall gestorbenen Bildhauers und Künstlers Ludger Gerdes keine Veränderung des Platzes wünschen (der Walter-Sedlmayr-Platz war sein letztes großes öffentliches dreidimensionales Projekt).
Nun ist also auch die Bebauung der Bergwachtsiedlung auf dem Weg: Zusammen mit der Landeshauptstadt München wollen die beiden Münchner Immobilienunternehmen, die Bayerische Hausbau und die Concept Bau, in den kommenden Jahren das 23 ha große Areal entlang der Lerchenauer Str., in Feldmoching besser bekannt unter dem Stichwort Bergwachtsiedlung, entwickeln und im kommenden Jahrzehnt neue Wohnungen mit der zugehörigen Infrastruktur bauen.