Am vergangenen Montag war die öffentliche Erörterung zum Bauvorhaben Ratold-/Raheinstr. Dabei wurde die Bevölkerung von den zuständigen Behördenvertreter sowie dem Architekten des Siegerentwurfs über den Stand der Planungen informiert. Wer an diesem Abend keine Zeit hatte, aber wissen möchte, was auf ihn zukommt, der kann die entsprechenden Unterlagen, aus denen er sich über Ziele und Zweck der Planung, unterschiedliche Lösungen und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung informieren kann, noch bis einschließlich 16. November etwa beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Hochhaus an der Blumenstr. 28b, Auslegungsraum im Erdgeschoss, Raum 071, Montag mit Freitag von 6.30 bis 18 Uhr einsehen. Näher ist es, seine Schritte in die Stadtbibliothek Hasenbergl, Blodigstr. 4, zu lenken. Dort liegen die Unterlagen ebenfalls aus (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10 bis 19 Uhr und Mittwoch von 14 bis 19 Uhr).
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Am Rande der Eröffnung der Gewerbeschau 2017 am Samstag, den 7. Oktober in der Mehrzweckhalle durch Münchens 2. Bürgermeister Josef Schmid stellte der sich am Infostand der Initiative „Heimatboden München“ einem lebhaften Gedankenaustausch mit den dortigen Vertretern.
In der Süddeutschen Zeitung erschien am 12. September unter der Überschrift „Städtebauliche Ärgermaßnahme. Zum Verdruss der SPD torpediert die CSU das Verfahren für ein neues Viertel im Norden“ ein Artikel, der bei der Bevölkerung im Münchner Norden auf weites Unverständnis stieß. Reinhard Krohn, freier Autor des Lokal-Anzeigers, schrieb daraufhin einen Leserbrief an die SZ, der aus unterschiedlichen Gründen dann nicht veröffentlicht wurden. Wir wollen seiner Stimme Gehör verschaffen.
Am 15. September tagte das Preisgericht zum städtebaulichen Wettbewerb für die Nachverdichtung im Bereich Link-/Harpprecht-/Schleißheimer Str./Dülferwiese am Hasenbergl. Im Rennen waren zehn Architekturbüros. Es gewann der Entwurf von Querkraft Architekten aus Wien. Ein zweiter Preis wurde an Fink und Jocher aus München vergeben. Die beiden Entwürfe kommen, wie auch der 3. Preis, als einzige ohne die umstrittene Aufstockung der bereits bestehenden Zeilenhäuser aus. Die Entwürfe können noch bis zum 29. Oktober im Planungsreferat in der Blumenstr. 28b besichtigt werden, jeweils 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der geplante Baubeginn des Alten-Service-Zentrums im Hasenbergl, gegenüber der Kirche St. Nikolaus an der Blodigstr., könnte – laut neuesten Aussagen – im Frühjahr des kommenden Jahres sein. Das gab jedenfalls Elisabeth Solchenberger vom Sozialreferat München bei der Eröffnungsveranstaltung zu den ersten Seniorentagen im Stadtbezirk bekannt. Solchenberger erläuterte dabei den derzeitigen Planungsstand zum ASZ.
Da hat man den Walter-Sedlmayr-Platz 2003 für viel Geld und mit Hilfe eines Künstlers gestaltet, auf dass man nicht einmal einen Blumenkübel darauf abstellen darf, weil die Rechteinhaber des 2008 bei einem Verkehrsunfall gestorbenen Bildhauers und Künstlers Ludger Gerdes keine Veränderung des Platzes wünschen (der Walter-Sedlmayr-Platz war sein letztes großes öffentliches dreidimensionales Projekt).