Eigentlich sollte nur die Fußbodenheizung erneuert werden, doch dann stellte sich heraus, dass das Dach der Kirche nicht mehr dicht war und überhaupt einzustürzen drohte, auf dass die Kirche Mariä Sieben Schmerzen vorsichtshalber gesperrt wurde. Drei Jahre fast war die Gemeinde nun ausgeschlossen. Inzwischen ist ein solcher Grad der Sanierung erreicht, dass man von keinem Provisorium mehr sprechen muss und die Pfarrgemeinde, der engen Situation im Pfarrsaal mehr als überdrüssig, hat sich in den letzten Wochen und Monaten ihre Kirche – nach einigen Baustellenmessen – allmählich wieder zurückgeholt. Am Sonntag, den 28. April fand ein feierlicher Festgottesdienst zur Wiedereröffnung der Pfarrkirche mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg statt.
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Frisch sanierte Ziffernblätter zieren wieder den Turm
Gott sei’s gedankt ohne großes Malheur konnten dieser Tage die doch einige Monate währenden Sanierungsmaßnahmen am Kirchturm von St. Peter und Paul erfolgreich abgeschlossen werden. Nun zeigt der Feldmochinger Kirchturm wieder von allen vier Seiten, welche Uhrzeit es geschlagen hat.
Seit November des letzten Jahres hatten auf der Süd- und der Westseite des Kirchenturms die Ziffernblätter und Zeiger gefehlt, da sie im Laufe weniger Jahre unansehnlich fleckig geworden waren und sich auch unschöne Schmutzablagerungen auf dem hellen Mauerputz gezeigt hatten. Nun herrscht, rechtzeitig zum Osterfest, wieder Ordnung am Kirchturm, der zudem frisch gestrichen wurde.
Foto: Reinhard Krohn
Hobbygärtner bitte melden!
In Feldmoching wird, Gott sei’s gedankt, nicht immer nur über Kosmo, Nachverdichtungen und Bebauungspläne gesprochen – manchmal gibt es auch schöne Termine. Ein solcher fand am Montag, den 18. März statt. Vertreter vom Planungsreferat berichteten gut 25 Interessierten im Vereinsheim der Kleingartenanlage NW 62 über den geplanten Krautgarten Nr. 26. Noch sind Parzellen zu haben!
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Hilfe im Alltag – Helfer gesucht
Im Alter fallen alltägliche Tätigkeiten und Handgriffe oft schwer. Schön, wenn Familie, Freunde oder Bekannte helfen. Wer niemanden hat oder wenn familiäre Helfer einmal eine Pause haben, ist dankbar über eine flexible Unterstützung im Alltag. Der Bedarf an engagierten Alltagsbegleitungen, die hilfsbedürftige Personen betreuen und unterstützen, steigt. Auch im Münchner Norden – deshalb bietet die Diakonie Hasenbergl regelmäßige Schulungen und Informationsveranstaltungen an. Am Mittwoch, den 27. März informiert Sarah Ehrenstein von der Diakonie Hasenbergl um 17.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Kapernaumkirche (Joseph-Seifried-Str. 27) über die Möglichkeiten der Alltagsbegleitung und gibt einen Überblick über Einsatzgebiet, Rahmenbedingungen und Voraussetzungen. Eingeladen sind alle, die sich freiwillig als Alltagsbegleitung engagieren möchten.
Sarah Ehrenstein baut gerade einen Dienst für Alltagsbegleitung in der Siedlung am Lerchenauer See auf. „Welche Interessen und Hobbys die Senioren, aber auch unsere Alltagsbegleitungen haben, das spielt eine Rolle. Sie verbringen gemeinsam Zeit, unterhalten sich, da ist es schon wichtig, auch gemeinsame Gesprächsthemen zu haben. Ein bisschen kann man sich das wie bei einer Partnervermittlung vorstellen: Wir schauen, welche Paare zusammenpassen“, lacht die Sozialpädagogin. Schließlich lautet das Ziel: eine langfristige Zusammenarbeit.
Alltagsbegleiter übernehmen keine pflegerischen Tätigkeiten, sondern begleiten durch den Alltag, bieten kreative Beschäftigung an und sind Gesprächspartner. Sie begleiten zum Arzt oder bieten Unterstützung beim Einkaufen. Dabei können sie auch einmal pflegende Angehörige entlasten. „Wir bieten verschiedene Schulungstermine an, mit denen wir unsere Helfer auf ihre Tätigkeit vorbereiten, ihnen auch Ängste nehmen und Tipps für den Einsatz als Alltagsbegleitung mit auf den Weg geben“, informiert Sarah Ehrenstein. Regelmäßig finden auch Supervisionen und der Austausch im Team statt.
Dass dieses Leistungsangebot den Nerv der Gesellschaft trifft, bemerkt Ehrenstein an den verstärkt eintreffenden Anfragen nach Unterstützungsleistung. „Um den großen Bedarf zu decken, möchten wir weitere Mitarbeiter für die Alltagsbegleitung einstellen“.
Junge Arbeit Siebdruck stellt sich vor
Inzwischen gibt es für alles und jeden einen besonderen Tag und heute wird zum ersten Mal der „Tag der Druckkunst“ gefeiert, mit dem die Aufnahme der künstlerischen Drucktechniken ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes durch die deutsche UNESCO-Kommission hervorgehoben wird. Eine gute Gelegenheit, so fand die Diakonie Hasenbergl, um auf ihre Einrichtung Junge Arbeit Siebdruck und das künstlerische Schaffen der jungen Drucker dort aufmerksam zu machen.
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Kalt, aber Kult – das Faschingskonzert in der Evangeliumskirche
Unter dem Motto „Kalt, aber Kult“ lud die Evangeliumskirche am Hasenbergl auch heuer am Faschingssonntag, den 3. März zum inzwischen schon traditionellen Faschingsorgelkonzert ein, das sich dieses Jahr dem „Orgelzauber von der Zauberflöte bis zum Zauberer von Oz“ widmete. Doch zunächst begrüßte Dekan Felix Reuther die gut 130 Besucher und kündigte den von Kennern mit Spannung erwarteten Orgelvirtuosen Armin Becker an. Was hatte der wohl dieses Mal für musikalische Schmankerl vorbereitet?
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Feldmoching: Schulweghelfer dringend gesucht
Der Elternbeirat der Feldmochinger Grundschule sucht mal wieder Schulweghelfer. Sollten Sie ein wenig freie Zeit übrig haben (zwischen 7.30 und 8 Uhr morgens oder zu den Schulschlusszeiten um 11.15, 12.20 und 13 Uhr jeweils für eine halbe Stunde) und sich ehrenamtlich engagieren wollen, sollten Sie zudem gerne an der frischen Luft sein und die Haushaltskasse (Rente) ein wenig aufbessern wollen? Dann melden Sie sich beim Elternbeirat der Grundschule an der Lerchenauer Str. 322, Tel.: 62231010 oder per E-Mail an info@elternbeirat-feldmoching.de
Aktive gesucht für die Quartiersentwicklung am Lerchenauer See
Am Lerchenauer See gibt es einen großen Bedarf für verbesserte Einkaufsmöglichkeiten, einen neuen Treffpunkt, einen Flohmarkt oder auch die Präsenz eines Bankangestellten zur Bearbeitung von Geldgeschäften der älteren Menschen. Gemeinsam mit den Expertinnen Sarah Ehrenstein und Sigrid Möbs von der Diakonie Hasenbergl sollen aber auch Angebote zur Unterstützung im Alltag aufgebaut werden. Die nächsten Projekttermine stehen fest, nun wird weiter nach aktiven Mitarbeitern gesucht.
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Genuss und Events im Hasenbergl: Stadtteilcafé wird umgestaltet
Frischer Wind im Stadtteilcafé an der Wintersteinstr. 60-64. Moderner und freundlicher wird das Café seit dem Jahreswechsel gestaltet. Und so wird außerhalb der Öffnungszeiten im Treffpunkt geräumt und gemalert. Die kleine Speisekarte wurde überarbeitet, seit kurzem gibt es ein neues Catering-Angebot. Geplant sind verschiedene, auch kulturelle Veranstaltungen. Ab März verlängert das Stadtteil-Café zudem seine Öffnungszeiten bis 16 Uhr.
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Praktisches Elterntraining
Ein Kind zu einem glücklichen, selbstbewussten und toleranten Menschen zu erziehen, ist eine der schönsten Aufgaben des Lebens – und immer wieder auch herausfordernd. Diese Herausforderung zu meistern, können Eltern lernen. Die Familienberatungsstelle der Diakonie Hasenbergl bietet dafür wieder ein praktisches Elterntraining an. Der Kurs „Familienteam – das Miteinander stärken“ beginnt am 12. März um 19.00 Uhr in der Familienberatungsstelle in der Riemerschmidstr. 16. Da die Kursplätze nur begrenzt sind, ist eine Anmeldung notwendig. Teilnahmekosten: ab 40 Euro.
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