Mehr Geld für ehrenamtliche SchulweghelferInnen
In München sind derzeit etwa 550 SchulweghelferInnen im Einsatz, einige auch im 24. Stadtbezirk. Sie kümmern sich um die Schulwegsicherheit an zahlreichen Schulen, indem sie Schulkindern beim Überqueren von Straßen helfen. Diese „gelben Engel“ üben ein sehr verantwortungsvolles Ehrenamt aus.
Derzeit erhalten sie dafür 5,80 Euro pro Stunde und einen Tageshöchstsatz von 14,50 Euro. Letztmalig wurde der Satz 2001 angehoben, weshalb eine Erhöhung nun dringend geboten scheint. Der Kreisverwaltungsausschuss beschloss daher einstimmig, 6,50 Euro für einen Einsatz, 13 Euro für zwei Einsätze und 16 Euro für drei oder mehr Einsätze zu zahlen.
Auf Wiedersehen, Pfarrerin Markert!
Zehn Jahre Hasenbergl waren für Markert eine gute, eine „ganz, ganz prägende Zeit“. In der Evangeliumskirche hat sie geheiratet. In der Evangeliumskirche wurde ihr Sohn getauft. Hier hatte sie intensive und schöne Begegnungen, viele persönliche Kontakte, hier erlebte sie eine gute Feier- und Festkultur, quasi eine „Theologie des Essens“, wie sie schmunzelnd erzählt. Und die Kirche selbst mit dem in der Nacht leuchtenden Kirchturmkreuz sei ein großer Schatz, so schwärmt sie.
900 Jugendliche zieht es zur Ausbildungsmesse
Lebenshilfe bekommt 1.600 Euro Spende
Über das zehnte Benefizfußballspiel auf der Bezirkssportanlage Grohmannstr. haben wir ausführlich berichtet. Ein kleiner Nachtrag: Die gesamte Veranstaltung erbrachte die stolze Spendensumme von 1.600 Euro. Geld, das heuer die Lebenshilfe Werkstatt, Zweigniederlassung Lerchenau, bekommt, wo behinderte Jugendliche aus ganz München einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen können. Mitveranstalter und Vereinsvorstand Joachim Horn vom TSV 54 – DJK München sowie Rainer Großmann, der Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur und Stadtteilaktivitäten, der die jährliche Benefizveranstaltung am Hasenbergl mitorganisiert, überreichten am Mittwoch, den 29. Juli den Scheck symbolisch an den Leiter der Lebenshilfe Werkstatt, Zweigniederlassung Lerchenau.
Internationaler Bund betreut Einrichtungen
Im „Beherbungsbetrieb“ an der Waldmeisterstr. lassen sich übrigens nicht, wie ursprünglich geplant, 160, sondern sogar 171 wohnungslose Personen unterbringen – Einzelpersonen beziehungsweise Paare. Mit konsequenter sozialpädagogischer Unterstützung sollen sie innerhalb von sechs bis 12 Monaten in einen passenden Anschlusswohnraum weitervermittelt werden. An der Waldmeisterstr. werden aber nicht nur Personen untergebracht, die akut ihre Wohnung verloren haben, sondern auch Personen mit Migrationshintergrund, sprich Flüchtlinge mit Bleibeperspektive.
Mariä Sieben Schmerzen mit neuer Adresse
Kleiderspenden dringend gesucht
Für die Second-hand-Läden der Diakonie Hasenbergl am Stanigplatz 9 werden derzeit dringend Spenden gesucht: gut erhaltende Bekleidung in allen Größen sowie alles rund ums Kind, also Spielwaren, Hochstühle, Babybetten, Wickelkommoden etc. Die gespendeten Waren werden zu Preisen ab 50 Cent verkauft.
In der „Schickeria“ und der „Kinder-Schickeria“ gibt es gewöhnlich ein vielfältiges Angebot an gut erhaltener, sauberer Kleidung, an Schuhen, Spielwaren und Babysachen.
Kirchweih mit musikalischem Auftakt
In etwas ruhigeren Bahnen als im vergangenen Jahr verlief das Fest zum 51. Kirchweihjubiläum der Bethanienkirche in der Eberhartstr. Auftakt war das Konzert der Gemeinde am Vorabend der Kirchweih, am Samstag, den 11. Juli. Der Förderverein Gemeinschaft braucht Räume, der den Erhalt der Räumlichkeiten der Bethanien- und Kapernaumkirche zum Ziel hat, richtete das Konzert zum zweiten Mal in der Kirche aus. Musiker aus der Gemeinde zeigten
an diesem Abend in einem zweistündigen Programm ihr Können. Mehr als 20 Künstler zusammen mit dem Kirchenmusiker Alexander Kogan und dem Chor True voices, der der Kirchengemeinde nahesteht, gestalteten den Abend. Überwiegend junge Künstler am Klavier, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete und Querflöte waren im ersten Teil zu hören. Fünf Ensembles hatten sich allein zu diesem Konzert gegründet um Jazz, Klezmer, Gospel, Boogie-Woogie und andere Musikrichtungen zum Besten zu geben. Die Mitglieder des Fördervereins sorgten wie immer für das leibliche Wohl. Die Arbeit hat sich für den Förderverein auch finanziell gelohnt: Es wurden mehr als 350 Euro gespendet.
Im Fest-Gottesdienst am Sonntag waren die beiden Handpuppen namens Eule und Gottlieb zu Gast. Sie erklärten den Kindern und Erwachsenen im Gottesdienst für alle Generationen die wichtigsten
Dinge in der Bethanienkirche. Pfarrer Eberle erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge der Kirchengemeinde rund um die Bethanienkirche, die ja als Hausgemeinde im Wohnhaus von Kunigunde Griffel in der Eberhartstr. begann. Im Anschluss daran konnte bei wunderbarstem Sommerwetter wieder das Kirchweihfest für Jung und Alt bis in den Nachmittag hinein gefeiert werden.
Markus Eberle



























