Auf dem Gebiet Hochmuttinger Str. (östlich), Herbergstr. (nördlich) und Paul-Preuß-Str. (westlich) soll ein Wohngebiet unter Berücksichtigung der besonderen Ortsrandlage mit etwa 600 neuen Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau und verdichteten Reihenhausbau entstehen. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hatte am 17. Februar 2016 beschlossen, für die unbebauten Flächen einen Bebauungsplan mit Grünordnung aufzustellen. Die Unterlagen, aus denen sich die Öffentlichkeit zu den allgemeinen Zielen und Zwecken der Planung, sich wesentlich unterscheidenden Lösungen und den voraussichtlichen Auswirkungen der Planung unterrichten kann, werden nun von Montag, 16. Januar, bis einschließlich 16. Februar zur Einsicht bereitgehalten.
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Mit Fasanerie aktiv zum „Wings for Live Run“
Am 7. Mai findet wieder der Wings for Life World Run statt, der auch durch die Fasanerie führt und an dem Verein Fasanerie aktiv wieder teilnehmen will und dafür rege die Werbetrommel schlägt: „Für alle, die den Lauf noch nicht kennen: Auf der ganzen Welt werden an diesem Tag Läufe gestartet, alle zur gleichen Zeit. In München ist der Start um 13 Uhr im Olympiapark, von dort aus geht es weiter in die Fasanerie, nach Ludwigsfeld, etc. Die Besonderheit: Bei diesem Lauf erreicht keiner das Ziel, sondern das Ziel erreicht die Läufer. Eine halbe Stunde nach dem Start fährt das sogenannte Catcher Car los und zwar in einer vorgegebenen Geschwindigkeit, die sukzessive erhöht wird. Jeder Läufer, der vom Catcher Car überholt wird, scheidet aus, er hat das Ziel quasi erreicht. Sieger ist, wer als letztes eingeholt wird und zwar bei allen Läufen weltweit. [Weiterlesen…] ÜberMit Fasanerie aktiv zum „Wings for Live Run“
Unfall im Kreuzungsbereich in Oberschleißheim
Zwei leicht verletzte Personen forderte ein Unfall am Montag, den 2. Januar gegen 14.50 Uhr an der Kreuzung B 13/B 471.
Ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim-Schongau fuhr mit seinem 3er-BMW die B 471 in Richtung Oberschleißheim. An der Kreuzung wollte er nach links abbiegen, um die B 13 weiter in Richtung München zu fahren. Dabei übersah er einen ihm entgegenkommenden 1er-BMW, dessen 30-jähriger Fahrer die Kreuzung geradeaus überqueren wollte. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Dabei wurde die 37-jährige Beifahrerin des 41-Jährigen leicht verletzt. Der einjährige Sohn des 30-Jährigen kam vorsorglich zur Untersuchung in ein Münchner Krankenhaus. Über die Schaltung der Ampelanlage zum Unfallzeitpunkt bestehen derzeit widersprüchliche Angaben. Deshalb bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
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An die Schneeschaufeln – fertig los!
Schnee, Frost, Glätte – der Winter hat die Landeshauptstadt fest im Griff. Wer in München außerhalb des Vollanschlussgebietes wohnt, muss selbst dafür sorgen, dass Gehwege geräumt werden und mit Splitt oder Sand gegen Glätte gestreut wird. Hauseigentümer können dazu ihre Mieter oder Hausmeisterdienste verpflichten.
Diese gesetzliche Pflicht muss werktags bis 7 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr morgens erfüllt sein und gilt tagsüber bis 20 Uhr. Falls kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang des Grundstücks ein Fußgängerstreifen in ausreichender Breite entsprechend geräumt und gesichert sein. Zum Schutz der Umwelt ist das Streuen von Salz oder salzhaltigem Material auf den Gehwegen im Münchner Stadtgebiet verboten und kann mit Bußgeld geahndet werden.
Baumschutzverordnung lässt sich nicht auf das ganze Stadtgebiet ausweiten
Ende Oktober vergangenen Jahres hatte die Fraktion von Grünen & Rosa Liste den Antrag in den Stadtrat eingebracht, dass die Baumschutzverordnung auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt werden solle. Damit solle gewährleistet werden, dass die derzeit stattfindende bauliche Nachverdichtung Hand in Hand mit dem Schutz von Bäumen gehe. Derzeit gilt die Münchner Baumschutzverordnung nämlich nicht in allen Stadtgebieten, auf dass beispielsweise im Eggarten, der in den kommenden Jahren bebaut werden soll, schon viele wertvolle Bäume gefällt wurden. Anfang Januar teilt das Referat für Stadtplanung und Bauordnung nun Folgendes mit:
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Das dürfen Sie „Ihren“ Müllwerkern schenken
Die Weihnachtsfeiertage nahen, und viele Münchnerinnen und Münchner möchten sich bei „ihren Müllwerkern“ für die harte und wichtige Arbeit bedanken, die diese tagtäglich leisten.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) macht deshalb darauf aufmerksam, dass den Geschenken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWM Grenzen gesetzt sind: Pro Person dürfen jährlich einmalig nur Gutscheine und Sachgeschenke bis zu einem Höchstwert von 25 Euro angenommen werden. Bargeld dürfen die Beschäftigten des AWM, wie auch alle anderen Beschäftigten der Landeshauptstadt München, gar nicht annehmen. Ebenso dürfen sie keinerlei Geschenke oder Zuwendung akzeptieren, für die eine Gegenleistung gefordert wird, wie zum Beispiel die Mitnahme von Zusatzmüll.
„Ich bin sicher, dass Ihre persönliche Wertschätzung die schönste Belohnung für unsere Mitarbeiter ist, auch wenn sie materiell nur durch Sachgeschenke und Gutscheine von maximal 25 Euro untermauert werden darf“, sagt Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des AWM.
„Wir freuen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Müllmännern und der pünktlichen und zuverlässigen Leerung der Tonnen zufrieden sind und dies, ebenso wie die schwere körperliche Arbeit, die unsere Mitarbeiter verrichten, honorieren wollen,“ sagt Schmidt. „Das darf in einem bestimmten Umfang auch sein: Gutscheine oder Aufmerksamkeiten, wie etwa Plätzchen, Lebkuchen oder auch Getränke, soweit sie die oben genannten Grenzen nicht überschreiten, werden von den Müllwerkern gerne angenommen.“
Der AWM bittet alle Münchnerinnen und Münchner, diese Regeln einzuhalten und Mitarbeiter nicht zur Annahme von Geld oder größeren Geschenken zu überreden. „Sie bringen damit die oder den Betroffenen in eine sehr schwierige Situation, die im schlimmsten Fall mit dem Verlust des Arbeitsplatzes geahndet werden muss“, so Schmidt.
StadtBus 172: Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
Seit Dezember 2013 verbindet die Stadtbus-Linie 172 die Kreisstadt Dachau, die Gemeinde Karlsfeld und das Gewerbecluster Ludwigsfeld mit dem Münchner Norden. Sie bietet damit eine attraktive Querverbindung mit Anschluss an die U- und S-Bahn in Feldmoching. Die Linie 172 konnte in dieser dreijährigen Probephase ihre Fahrgastzahlen mehr als verdoppeln. Alleine im Landkreisabschnitt zwischen Karlsfeld und Dachau nutzen heute täglich mehr als 2.200 Personen das Angebot. Bereits seit Dezember 2014 fahren die Busse über Feldmoching hinaus als neue Direktverbindung zum BMW FIZ und weiter zum U-Bahnhof Am Hart. Seitdem setzt die MVG auf der Linie auch vermehrt Gelenkbusse ein, um der steigenden Nachfrage mit zusätzlichen Kapazitäten zu begegnen. Dieser Erfolg der Verbindung zwischen dem Landkreis Dachau und der Landeshauptstadt München findet jetzt seine Fortsetzung.
Seit dem 11. Dezember 2016 gilt mit dem Fahrplan 2017 für die Linie 172 ein neuer Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Die Busse fahren weiterhin von Montag bis Freitag im 20-Minuten-Takt von ca. 5 Uhr bis nun ca. 21.45 Uhr. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehren die Busse wie bisher im 60-Minuten Takt. Der neue Vertrag sieht zusätzlich vor, dass neben drei ergänzenden Fahrten im Abendverkehr ein weiteres Fahrzeug zur Fahrplanstabilisierung in den besonders verspätungsanfälligen Tageszeiten zum Einsatz kommt. Die zusätzlichen Fahrten bieten Fahrgästen von und nach Dachau die Möglichkeit, auch nach 21 Uhr noch die Linie 172 zu nutzen. Die Fahrplanstabilisierung mit einem weiteren Fahrzeug wird erheblich zur Qualität der Tangentiallinie beitragen.
Zugzahlen steigen um 130 %: Machen Sie eine Einwendung
In den letzten Wochen lagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens die Unterlagen für den Bau der Elektronischen Stellwerke in Milbertshofen und Freimann aus. Ursprünglich sollte darin auch die Feldmochinger Kurve umgesetzt werden. Doch wie von der Bahn angekündigt ist die Kurve im aktuellen Antrag tatsächlich nicht enthalten und soll erst in ein paar Jahren gebaut werden.
In einem Dokument der umfangreichen Unterlagen finden sich aber Prognosezahlen für das Gleis 5566; das ist das Gleis, das vom Rangierbahnhof München-Nord durch die Lerchenau nach Feldmoching führt. Für das Jahr 2025 geht die Bahn von durchschnittlich 48 Zügen pro Tag aus – das entspricht mehr als einer Verdoppelung zur offiziellen Zahl von 2011.
Der Aktionskreis contra Bahnlärm München Nord e.V. (A.c.B.) hat auf seiner Webseite http://www.bahnlaerm-muenchen.de/aktuelles/ eine Vorlage mit Textbausteinen hinterlegt, die Betroffene als Basis für eigene Einwendungen verwenden können. Etliche Betroffene sind dem Aufruf des Vereins bereits gefolgt und haben eine Einwendung eingereicht. Auch Personen, die nicht direkt am Gleis wohnen, können Einwendungen schreiben, um z. B. die zu erwartenden längeren Wartezeiten an den Schranken zu kritisieren. Das Schreiben muss bis zum 19. Dezember per Brief mit Original-Unterschrift bei der Regierung von Oberbayern beziehungsweise beim Planungsreferat der Stadt eingegangen sein.
SPD für geringere Abstandsflächen
Vielen alteingesessenen Münchnern sind die allerorts im Stadtgebiet stattfindende Nachverdichtung und die Schaffung immer neuer Quartiere längst ein Graus. Es könnte künftig noch schlimmer kommen. SPD-Stadträte, darunter Alexander Reissl und Heide Rieke, haben heute im Münchner Stadtrat einen Antrag eingebracht, in dem das Referat für Stadtplanung und Bauordnung gebeten wird zu prüfen, inwieweit mit dem Erlass einer Abstandsflächensatzung mehr Baurecht geschaffen werden kann.
Ihre Begründung: „Die Bayerische Bauordnung sieht grundsätzlich vor, dass als Abstandsfläche zwischen zwei Gebäuden die Wandhöhe (= 1 H) einzuhalten ist, mindestens jedoch 3 m; an zwei Seiten darf die Abstandsflächentiefe auf 0,5 H, mindestens 3 m, reduziert werden.
Art. 6 Abs. 7 BayBO eröffnet allerdings für die Städte und Gemeinden die Möglichkeit, durch Satzung für ihr Gebiet oder Teile ihres Gebiets die einzuhaltende Abstandsflächen auf 0,4 H zu reduzieren, in Gewerbe- und Industriegebieten sogar auf 0,2 H.
In München gehen die freien Flächen, auf denen bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann, langsam zur Neige. Deshalb müssen die Potenziale des Baurechts sowohl in Bebauungsplänen als auch bei der Nachverdichtung bestehender Wohnsiedlungen bestmöglich genutzt werden. Durch eine maßvolle Reduzierung der Abstandsflächen könnte dieses Potenzial weiter erhöht werden. Die Stadt Nürnberg hat seit 1. August 2016 bereits eine solche Satzung.
Nachwahl beim OV Nord von Bündnis 90 / Die Grünen
Auf der letzten Mitgliederversammlung wählte der Ortsverband Nord von Bündnis 90 / Die Grünen eine neue Sprecherin, nachdem die bisherige Sprecherin Isabel Klose zurückgetreten war, weil sie aus dem Bereich des Ortsverbandes weggezogen ist. Zur neuen Sprecherin wurde Dr. Nicole Riemer-Trepohl gewählt. Auf ihren bisherigen Platz als Beisitzerin wurde Linda Faltin gewählt. Der OV Nord freut sich, damit wieder einen vollständigen und tatkräftigen Vorstand für die anstehenden Wahlkämpfe zu haben.
Auf dem Foto sind zu sehen (v. l. n. r): Christine Lissner, Bianca Hegmann, Delija Balidemaj, Linda Faltin, Jürgen Trepohl, Dr. Nicole Riemer- Trepohl





















