Das „Übergreifende Bündnis München Nord“ ist ein Zusammenschluss mehrerer Vereine und Bürgerinitiativen, die sich für eine lebenswerte Entwicklung, den Schutz von Umwelt und Natur und den Erhalt gewachsener Strukturen in ihrem Stadtviertel und in ganz München einsetzen. Sie alle haben an die Stadtspitze einen Offenen Brief geschrieben, in dem sie angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen die derzeit geplanten massiven Bauvorhaben (wie im Münchner Norden) für überholt halten und ein Moratorium sowie eine Neubewertung fordern.
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„München braucht bezahlbaren Wohnraum und bezahlbare Naherholung“
Lange bevor die Stadt im Münchner Nordosten anfing, großflächig zu planen, hatten der Bund Naturschutz (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) schon ihr Gutachten vorgelegt, wieviel Bebauung das Areal im Nordosten vertragen könnte, wenn man sämtliche Schutzgüter ordentlich gegeneinander abwägt: hier das Recht aller Menschen, in München zu wohnen, dort das Klima, der Boden, das Wasser, die Pflanzen und Tiere und nicht zuletzt das jahrhundertelang ausgeprägte Landschaftsbild. Selbiges haben die beiden Organisationen nun für den Münchner Norden gemacht, der laut Stadtratsbeschluss vom 22. Juli 2020 auf 900 ha großflächig zugebaut werden soll. Die Naturschutzverbände hingegen sind der Ansicht, dass nur 5 % der Gesamtfläche, nämlich zwischen der bestehenden Siedlung Feldmoching und der A99, bebaut werden kann. Das ist das Fazit des gemeinsamen Positionspapiers, das am Donnerstag, den 5. August vorgestellt wurde. Darin fordern die beiden Umweltverbände, dem Natur- und Klimaschutz in der Planung mehr Gehör und Gewicht zu verschaffen.
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Der SCL kommt „seinem“ Pumpenhäusl näher
Was länge währt, wird endlich gut: Das könnte nicht nur auf den Antrag der SPD-Stadtratsfraktion zutreffen, der am 9.8.2019 gestellt wurde und nun endlich eine Antwort von Antwort von Stadtschulrat Florian Kraus erfuhr. Das gilt auch auf das verwaiste Pumpenhäusl neben dem Sportgelände des SC Lerchenauer an der Feldmochinger Str. 426.
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Unterschreiben Sie für eine neue Leichtbauhalle – ganz einfach auch per online!
Jahrzehntelang haben die Feldmochinger Vereine für eine Mehrzweckhalle gekämpft. Ein großartiges Zentrum für Sport, Kultur, Gastlichkeit und Vereinsleben ist daraus entstanden. Doch seit einigen Jahren setzt die LH München die Feldmochinger MZH mehr und mehr für den Schulsport ein. Die einheimischen Vereine werden verdrängt.
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Gartenmauer verengt Ferchenbachstr.
Im vergangenen Jahr haben wir bereits einmal über das Haus an der Ferchenbachstr., Ecke Auf den Schrederwiesen berichtet, wo seit inzwischen 49 Jahren die Münchner Firma Abbruch Liegl GmbH ansässig ist. Damals (10/2020) ging es um die ausgedienten Utensilien aus der Bau- und Abrissbranche und insbesondere um einen markanten Sandsteinfensterrahmen, Teil eines schönen alten Erkers, der seinerzeit beim Abriss der Villa von Maschinenfabrikant August Ungerer gerettet wurde. Der steht immer noch dort, wie auch die Baggerschaufel und die Abrissbirne. Neu ist seit ein paar Wochen jedoch die Gartenmauer, die nun gut 1,5 m in die alte Ferchenbachstr. hineinragt. Sehr zum Verdruss der Autofahrer.
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Kiesabbau im Forst Kasten wäre rechtswidrig
Nach dem sensationellen ‚Klima-Urteil‘ des Bundesverfassungsgerichts im März 2021, das als bahnbrechend für umweltrechtliche Verfahren bundesweit gilt, wird die Hamburger Kanzlei Günther, insbesondere Dr. Roda Verheyen und ihr Kollege RA André Horenburg, jetzt in München/Würmtal aktiv! Die Expertin für Öffentliches Baurecht, Planungs- und Umweltrecht und Hamburger Landesverfassungsrichterin unterstützt dort die Bürgerinitiativen (Grünzugnetzwerk Würmtal e. V. mit Greenpeace München, Bund Naturschutz uvm.) ab sofort juristisch bei der Rettung des Münchner Forst Kasten-Waldes vor Kahlschlag und Kiesabbau. Schon eine erste gutachterliche Stellungnahme, die ganz neue Aspekte einbezieht, kommt zu dem Ergebnis, „… dass eine Gestattung der Rodung ermessensfehlerhaft und damit rechtswidrig“ wäre. Eine dennoch erteilte Abgrabungsgenehmigung sollte gerichtlich angefochten werden.
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Junge Künstler erobern sich den Eggarten
Kunst braucht Raum und was gibt es derzeit im idyllisch halbverfallenen Eggarten mehr als Freiraum samt natürlichen Anregungen, an denen Auge und Fantasie hängen bleiben. Diese kreative Spielwiese genossen am Sonntag, den 25. Juli Studentinnen und Studenten der Bildhauerklasse von Prof. Hermann Pitz im Rahmen ihrer Jahresausstellung 21 „egg*arten“ sichtlich. Sie eroberten sich das verwunschene Areal an verschiedenen Stellen mit Installationen und Aktionen und setzten sich dabei mit dessen Geschichte und vor allem dessen drohender Zukunft auf kreativ besondere Art und Weise auseinander.
Hilfe für die Flutgeschädigten
Allerorten wird für die Flutopfer gespendet. Auch im C1 Caracciolastüberl am Hasenbergl. Dort wurde am Samstag, den 24. Juli ein Grillnachmittag veranstaltet, bei dem Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt wurden. 1.000 € kamen bis zum frühen Abend zusammen.
Die hässliche Mauer wird gereinigt
Na so was: Kaum hat der BA 24 in seiner Juni-Sitzung beschlossen, dass die schmutzige Mauer am Walter-Sedlmayr-Platz mal gereinigt gehört, schon sind seit gestern drei Frauen und ein Mann am Schrubben, Bürsteln und Werkeln. Und die Verfugung, die BA-Mitglied Markus Auerbach bemängelte, wird ebenfalls bearbeitet. Ob sie auch erneuert und frisch versiegelt wird, das bleibt abzuwarten. Vermutlich eher nicht, denn die Arbeiten sollen morgen abgeschlossen werden. Aber immerhin wird dem Schmutz nun mit Wasser und speziellem Steinreiniger begegnet!
Achtung! Am kommenden Freitag Impfmöglichkeit in Feldmoching
Der rege Vereinsvorstand des SC Lerchenauer See hatte in den letzten Monaten nicht nur für kostenlose Corona-Testmöglichkeiten in Feldmoching gesorgt. Nun hat er es auch geschafft, dass ein Impfteam aus Riem nach Feldmoching kommt. Und zwar am kommenden Freitag, den 23. Juli von 10.30 bis 16.30 Uhr. Verimpft wird im Zelt auf dem Vereinsgelände an der Feldmochinger Str. 424, das seit Testzeiten dort steht, das Vakzin von Biontech. Das Impfangebot gilt natürlich nicht nur für Spieler und Mitglieder des Vereins, sondern auch für alle anderen, die bei ihrem Hausarzt immer noch auf einen Impftermin warten oder denen der Weg nach Riem zu mühselig ist. Einfach vorbeischauen, ein mühsames Anmelden im Internet ist nicht vonnöten.













