Am 24. Februar brachten ÖDP und München-Liste einen Antrag in Sachen Ludwigsfeld in den Stadtrat ein. Danach soll die Stadt von der geplanten annähernden Verdreifachung der Siedlung Ludwigsfeld im Vergleich zum Bestand absehen und bei einer künftigen Bebauung pro Einwohner mindestens 40 qm Grünfläche vorsehen, wie vom BA24 am 15. Dezember 2021 einstimmig gefordert. Begrünte Dachflächen sollen hierbei nicht als Grünflächen gelten, da ihnen prägende Eigenschaften natürlichen Bodens fehlen wie die der natürlichen Bodenschichtung entsprechende Biodiversität, die Versickerungsfähigkeit und die Eignung als Mutterboden und Standort für Großbäume.
Lange Zeit waren in München 32 qm Grünfläche pro Einwohner der übliche Richtwert. Doch gegenläufig zu dem, was angesichts des Klimawandels eigentlich notwendig wäre, wird dieser Wert immer mehr zusammengestutzt. Es handelt sich in Ludwigsfeld wie schon im Eggarten und an vielen anderen Stellen in München um eine massive Vernichtung von Grün- und Erholungsflächen, von Boden als CO2-Senke, von Bäumen als CO2-Speicher (deren Ersatz erst nach Jahrzehnten, also weit in der Zukunft, wirksam wird) sowie eines Kaltluftentstehungsgebiets.
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Demo in Ludwigsfeld „Deine Siedlung braucht DICH!“
Nicht am Montag, sondern an einem Donnerstag und nicht gegen die Corona-Maßnahmen, sondern gegen die geplante Bebauung in diesem Ausmaß in der Siedlung Ludwigsfeld wollen die Anwohner von Ludwigsfeld und ihre Unterstützter am Donnerstag, den 24. Februar ab 16.30 Uhr demonstrieren. Treffpunkt ist am Onyxplatz, dann setzt sich der Demozug zur Dachauer Straße hin in Bewegung. Demonstriert werden soll für eine VERTRÄGLICHE Bebauung und Erweiterung der Siedlung Ludwigsfeld mit maximal 1000 zusätzlichen Wohnungen.
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Linke fordern Erhaltungssatzung für Ludwigsfeld, um Verdrängung zu verhindern!
Mitte Februar stellte die Partei „Die Linke im Stadtrat den Antrag, dass das Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt werden solle, für die Siedlung Ludwigsfeld eine Erhaltungssatzung zu erlassen, um die Menschen dort vor Verdrängung zu schützen.
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Untere Naturschutzbehörde wechselt zum Umweltschutz-Referat
Dass die Untere Naturschutzbehörde ins Planungsreferat eingegliedert ist, war nicht zuletzt den Eggarten-Verfechtern stets ein Dorn im Auge. Zum 1. Februar 2022 werden nun die Aufgabenbereiche der Unteren Naturschutzbehörde vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung dem Referat für Klima- und Umweltschutz zugeordnet. Diese umfassen den Artenschutz und den flächenbezogenen Naturschutz mit dem damit verbundenen Rechtsvollzug im Bereich Schutzgebiete und Artenschutz. Für diese Themen des Naturschutzes steht ab morgen die E-Mail-Adresse naturschutz.rku@muenchen.de zur Verfügung.
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Eggarten: Entkernte Häuser werden abgerissen
Auf dem Areal der Eggarten Siedlung wurden bereits in den vergangenen Monaten baufällige und ungenutzte Gebäude für den Abbruch vorbereitet. In einem ersten Schritt wurden dabei die betroffenen Gebäude entkernt. Die artenschutzrechtlichen Aspekte wurden fachgutachterlich festgestellt und begleitet. Alle Maßnahmen wurden und werden mit der Unteren Naturschutzbehörde der Landeshauptstadt abgestimmt und umgesetzt. Nach der Entkernung der fraglichen Gebäude werden diese Gebäude nun sukzessive – ebenfalls unter Beachtung der artenschutzrechtlichen Belange – voraussichtlich ab dem 17. Januar abgebrochen werden. Das teilten die beiden Immobilienbesitzer, die CA Immo und die Büschl Gruppe mit.
Stadtrat beschließt Änderung von Flächennutzungsplan
Der Stadtrat hat in seiner heutigen Sitzung drei Flächennutzungsplanänderungen beschlossen. Darunter ist auch ein Areal im 24. Stadtbezirk, und zwar das Geviert zwischen der Straße Am Schnepfenweg, Sonnentaustr., Am Blütenanger und Kohlröschenstr., dort wo jetzt verlassen und allein das alte Gewächshaus des „Palmenhauses“ steht. Dieses Geviert wird nun entgegen dem Wunsch des BA 24 nachverdichtet.
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Feldmochinger Anger wird zur Parkmeile
Die Auftaktveranstaltung zur künftigen Gestaltung der „Parkmeile Feldmoching“ am Feldmochinger Anger erfreute sich im Herbst regen Zuspruchs. Nicht so der digitale Workshop am Donnerstag, den 9. Dezember. Doch bis zum 20. Dezember haben Sie noch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen auf die künftige Gestaltung des Feldmochinger Angers.
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Ludwigsfeld im Gespräch: Morgen der 1. Dialog
Die Wohnungsgesellschaft Ludwigsfeld, die PG Granatstraße 12 und die Ludwigsfelder Grund laden alle herzlich ein am Dienstag, den 16. November von 17 bis 20 Uhr und am Donnerstag, den 2. Dezember von 16 bis 19 Uhr jederzeit im Dialog-Laden am Onyxplatz 5 vorbeizukommen und sich über die Ziele für die Entwicklung der Siedlung Ludwigsfeld zu informieren. Vertreter der drei Eigentümer werden für Fragen und Rückmeldungen zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltung die Regelungen zu 2G gelten und sich immer nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig im Dialog-Laden aufhalten kann.
Eggarten: Leerstehende Häuser werden abgetragen
Das Gerücht, die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Die Immobilienbesitzer des Eggartens reißen die alten Häuschen ein, so hieß es gestern und heute von verschiedenen Seiten. Nachgefragt bei der CA Immo erhielten wir die Bestätigung. Man will nun tatsächlich alle leerstehenden Häuser, die nicht zu den drei für den Verbleib bestimmten gehören, abtragen.
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Die Antwort der Stadt auf den Offenen Brief der Bürgerinitiativen
Am 10. August hat das Übergreifende Bündnis München Nord einen Offenen Brief an OB Dieter Reiter geschrieben, in dem es seiner Sorge Ausdruck verlieh, dass die Zielsetzungen der Stadt nicht mehr zusammenpassen, ja teilweise konträr sind: Einerseits will die Stadt klimaneutral werden, andererseits versiegelt man durch die massive Bebauung immer mehr Flächen, was u. a. zur weiteren Erwärmung der Stadt und zur weiteren Vernichtung von Grünflächen und eigentlich dringend benötigter Großbäume führt, vom CO2-Fußabdruck und dem Ressourcenverbrauch, z. B. Kiesabbau, durch das Bauen gar nicht zu reden. Daher wird die Stadt in dem Brief aufgefordert, ein Moratorium bei allen geplanten Großbauprojekten einzulegen und neu zu untersuchen, ob diese angesichts der seit Corona geänderten Lebens- und Arbeitswelt wirklich notwendig sind. Denn es bestehe der begründete Zweifel, dass das Stadtwachstum wirklich so, wie es die Auguren in der Vergangenheit vorhersagten, eintreten wird. Stichwort: Home Office.
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