Der geplante Baubeginn des Alten-Service-Zentrums im Hasenbergl, gegenüber der Kirche St. Nikolaus an der Blodigstr., könnte – laut neuesten Aussagen – im Frühjahr des kommenden Jahres sein. Das gab jedenfalls Elisabeth Solchenberger vom Sozialreferat München bei der Eröffnungsveranstaltung zu den ersten Seniorentagen im Stadtbezirk bekannt. Solchenberger erläuterte dabei den derzeitigen Planungsstand zum ASZ.
Der 24. Stadtbezirk ist der einzige Stadtteil Münchens, der noch über kein Alten- und Service-Zentrum verfügt.
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Berichte über die SEM im Münchner Norden
Selbst das Kulturmagazin „Capriccio“ hat sich am Dienstag, den 19. September um 22.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen mit dem Thema Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) im Münchner Norden beschäftigt. Titel des Berichts: „Umkämpfte Flächen. Streit um Städtebauplanungen“. Einerseits wurden dabei Feldmochings Bauern gezeigt, die Existenzsorgen umtreiben. Andererseits kamen OB Reiter und eine Architekturprofessorin zu Wort, die dringend dafür plädierten, weiter zu bauen und zu bauen, damit sich auch die Krankenschwester München noch leisten könne. Wer das Feature nicht gesehen kann, kann es sich in der Mediathek des BR ansehen.
Ferner läuft am Montag, den 2. Oktober um 19.40 Uhr auf Arte die Reportage „Weizen oder Wohnen“ des Bayerischen Rundfunks über die SEM.
Walter-Sedlmayr-Platz zum Parkplatz verkommen
Da hat man den Walter-Sedlmayr-Platz 2003 für viel Geld und mit Hilfe eines Künstlers gestaltet, auf dass man nicht einmal einen Blumenkübel darauf abstellen darf, weil die Rechteinhaber des 2008 bei einem Verkehrsunfall gestorbenen Bildhauers und Künstlers Ludger Gerdes keine Veränderung des Platzes wünschen (der Walter-Sedlmayr-Platz war sein letztes großes öffentliches dreidimensionales Projekt).
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Bergwachtsiedlung: Stadtrat gibt Startschuss
Nun kann es also losgehen mit der Planung zur Bergwachtsiedlung: Das 23 ha große Areal an der Lerchenauer Str. ist knapp zur Hälfte in städtischem Besitz und soll zusammen mit den privaten Eigentümern, den Immobilienunternehmen Concept Bau und Bayerische Hausbau, entwickelt werden. Diesem Vorgehen hat der Kommunalausschuss in seiner heutigen Sitzung die Zustimmung erteilt.
Dazu Kommunalreferent Axel Markwardt. „Unseren Projektpartnern ist genau so wichtig wie uns, dass hier ein wirklich lebenswertes Quartier entsteht, das über dringend benötigten Wohnraum, Schulen und Kindertagesstätten genau so verfügt, wie über Nahversorger und großzügige Freiflächen.“
Derzeit laufen noch die Grundlagenermittlungen für die Planungen. Nach der Stadtratsvorlage zu den planerischen Eckdaten soll bis Ende 2018 ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb durchgeführt werden, der als Basis für ein Bebauungsplanverfahren dient. Der Bau der ersten Gebäude könnte dann in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehnts beginnen. Die Bevölkerung soll frühzeitig in die Entwicklungen einbezogen werden.
In Feldmoching entsteht ein weiteres neues Wohnquartier
Nun ist also auch die Bebauung der Bergwachtsiedlung auf dem Weg: Zusammen mit der Landeshauptstadt München wollen die beiden Münchner Immobilienunternehmen, die Bayerische Hausbau und die Concept Bau, in den kommenden Jahren das 23 ha große Areal entlang der Lerchenauer Str., in Feldmoching besser bekannt unter dem Stichwort Bergwachtsiedlung, entwickeln und im kommenden Jahrzehnt neue Wohnungen mit der zugehörigen Infrastruktur bauen.
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So ist es um die Grünversorgung in München bestellt
In München wird seit Jahren gebaut, was die Grundstücke hergeben. Private und öffentliche Grün- und Freiflächen, Bäume und Büsche verschwinden zunehmend auch in den Gartenstädten, die einst sehr bewusst um verdichtete Städte herum in niedriger und weiträumiger Bauweise geschaffen wurden für gesunde Wohnungen und zur Frischluftversorgung der verdichteten Innenstädte. In einer Anfrage an OB Reiter wollte die Grünen-Stadtratsfraktion Anfang März 2017 wissen, wie es um die Grünflächenversorgung Münchens bestellt ist. Stadtbaurätin Elisabeth Merk hat dieser Tage darauf geantwortet.
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Bürgermeister Schmid hält SEM für ungeeignet
Es bewegt sich offensichtlich etwas in Sachen SEM Nord. Zumindest bei der CSU. Und da insbesondere bei Bürgermeister Josef Schmid. Der hatte Anfang der Woche in einem Interview erklärt, dass er das Instrument Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme in seiner Drastik für ungeeignet halte, um Neubaugebiete zu entwickeln. Und weiter war im Münchner Merkur das Zitat von ihm zu lesen: „Wir werden die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Stadtrat nicht mittragen. Mit uns wird es nicht zu Enteignungen kommen.“ Schmid stellte bei dem Interview übrigens auch die SEM Nordost, bei der die „Voruntersuchungen“ bereits in recht konkrete Bebauungspläne gemündet sind, in Frage. Eine weitere Bautätigkeit will aber auch er. Im maximaler Kooperation mit den Grundeigentümern und mit einem Gesamtverkehrskonzept, das von vornherein steht.
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Schittgablerstr.: Mehr Stellplätze beim Bauprojekt „Wohnen für alle“
An der Schittgablerstr. errichtet die städtische Gewofag im Rahmen des Programms „Wohnen für alle“ mehrere Häuser mit insgesamt 46 Wohneinheiten und elf Stellplätzen. Zwei Stellplätze mehr als laut Referat für Stadtplanung und Bauordnung rein baurechtlich erforderlich wären. Die städtischen Stellplatzrichtzahlen sind nämlich nach Nutzungsart unterschiedlich gestaffelt und können beim geförderten Wohnungsbau „sowie unter besonderen Voraussetzungen“ reduziert werden. Die Anwohner sind dennoch skeptisch, wie auf der letzten öffentlichen Sitzung des Bezirksausschusses 24 vor der Sommerpause offensichtlich wurde.
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Helfen Sie mit, Feldmoching zu schützen
Der Bund Naturschutz, der sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einsetzt, der gegen den permanenten Flächenverbrauch ist und unsere wertvollen Böden, unsere landwirtschaftlichen Flächen und vor allem natürlich unsere Natur schützen will, ist ebenfalls gegen die SEM Nord. Die Kreisgruppe München bittet in einem Aufruf nun alle um aktive Mithilfe bei der Suche nach seltenen und schützenswerten Tieren und Pflanzen im Gebiet der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme München Nord.
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Wohin und wie weit soll München noch wachsen?!
Viele Münchner haben inzwischen das Gefühl, dass das Wachstum der Stadt viel zu schnell, viel zu unüberlegt und in viel zu großem Maßstab vonstatten geht, auf dass die Infrastruktur, insbesondere der öffentliche Verkehr, die Straßen und der Parkraum, nicht adäquat mitwachsen. Denn hier wird verdichtet, dort ein neues Quartier aus dem Boden gestampft und dabei wird einfach immer dichter bebaut und das jedem Münchner zustehende Grün auf ein Minimum reduziert. Doch Taktverdichtungen? Neue U-Bahn-Linien? Die S-Bahn-Umlandbahn? Der DB-Nordring für den Personenverkehr? Fehlanzeige. Dabei ist München bereits heute die am dichtesten bebaute Stadt Deutschlands mit den längsten Staus. Der Hinweis von verantwortlichen Politikern, dass es anderswo doch noch viel schlimmer sei, mag da nicht trösten.
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