Der Bund Naturschutz, der sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einsetzt, der gegen den permanenten Flächenverbrauch ist und unsere wertvollen Böden, unsere landwirtschaftlichen Flächen und vor allem natürlich unsere Natur schützen will, ist ebenfalls gegen die SEM Nord. Die Kreisgruppe München bittet in einem Aufruf nun alle um aktive Mithilfe bei der Suche nach seltenen und schützenswerten Tieren und Pflanzen im Gebiet der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme München Nord.
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Wohin und wie weit soll München noch wachsen?!
Viele Münchner haben inzwischen das Gefühl, dass das Wachstum der Stadt viel zu schnell, viel zu unüberlegt und in viel zu großem Maßstab vonstatten geht, auf dass die Infrastruktur, insbesondere der öffentliche Verkehr, die Straßen und der Parkraum, nicht adäquat mitwachsen. Denn hier wird verdichtet, dort ein neues Quartier aus dem Boden gestampft und dabei wird einfach immer dichter bebaut und das jedem Münchner zustehende Grün auf ein Minimum reduziert. Doch Taktverdichtungen? Neue U-Bahn-Linien? Die S-Bahn-Umlandbahn? Der DB-Nordring für den Personenverkehr? Fehlanzeige. Dabei ist München bereits heute die am dichtesten bebaute Stadt Deutschlands mit den längsten Staus. Der Hinweis von verantwortlichen Politikern, dass es anderswo doch noch viel schlimmer sei, mag da nicht trösten.
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Wie geht es weiter mit dem Virginiadepot?
Dass in einer so dicht bebauten Stadt wie München Grünflächen bald Mangelware werden – die neue Sobon-Richtlinie sieht vor, dass jedem Münchner innerhalb des Mittleren Rings nur noch 15 und außerhalb 20 qm Grün zur Verfügung stehen –, ist offensichtlich. Dass der Druck auf die wenigen Grünflächen zunehmen wird, ist von der Politik einkalkuliert. (Stadträtin Rieke: Wir bauen nicht weniger Grünflächen, sie werden nur von mehr genutzt.) Da kann man den Unmut der Anwohner des Virginiadepots schon ein wenig verstehen, die seit Jahren durch einen Zaun ausgeschlossen werden von der Natur.
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Heimatboden mit dabei beim Gärtnertag
Am Dienstag, den 1. August wurde in München der 149. Gärtnertag begangen. Mit dabei: Vertreter von Heimatboden, die auf die negativen Folgen der SEM Nord hinwiesen. Los ging’s wie immer mit dem Festumzug, an dem reichgeschmückte Pferdegespanne und gemüsebeladene Traktoren sowie Musikkapellen teilnahmen. Der Weg führte von der Schrannenhalle über den Viktualienmarkt zum Alten Peter, wo der Festgottesdienst stattfand. Anschließend setzte sich der Festumzug erneut in Bewegung hin zum Rindermarkt und zum Hofbräuhaus, wo es anschließend ein Standkonzert und einen Empfang im Festsaal für geladene Gäste und Gärtner gab. Dort wurden auch die besten Azubis des Jahres geehrt.
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Ins alte Gestüt ziehen wieder Pferde ein!
Der hiesige Bezirksausschuss hat den Antrag auf Vorbescheid auf seiner letzten öffentlichen Sitzung vor der Sommerpause als „Bereicherung für das Stadtviertel“ begrüßt und es scheint, dass der Besitzer der Immobilie nun offenbar ein Konzept gefunden hat, das endlich auch den Vorstellungen der Stadtführung entspricht. Der Lokal-Anzeiger hat nachgehakt, wie dieses in Umrissen aussieht.
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Es kommen wieder Pferde auf das Gestüt Ludwigsfeld!
Mit dem Bauvorhaben „Am Blütenanger 157“ stand das alte Gestüt Ludwigsfeld auf der Tagesordnung der letzten öffentlichen Bezirksausschusssitzung vor den Sommerferien. Der Besitzer hat sich nach langen Verhandlungen mit der Stadt geeinigt (der Lokal-Anzeiger hatte darüber bereits in der Print-Ausgabe 1/2017 berichtet), die nun tatsächlich dem Wiederaufleben des Pferdesports zustimmt.
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Haus + Grund stellt sich gleichfalls gegen Münchens SEM-Projekte
Der Haus- und Grundbesitzerverein stellt sich gleichfalls gegen die „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen“ (SEM) in München. Denn Aussagen in der Presse und gegenüber betroffenen Grundstückseigentümern zeigten, dass das Planungsreferat die laut Gesetz gegebene Enteignungsmöglichkeit schon während der vorbereitenden Untersuchungen als Drohmittel einsetzt. Offen spreche das Planungsreferat davon, dass man das „Damoklesschwert der SEM“ einsetze, damit man mit den Eigentümern Lösungen finde, die im Sinne der Stadt seien.
Aus Sicht von Haus + Grund München werden hier rote Linien überschritten, denn „Privateigentum genießt in unserem Staat aus guten Gründen verfassungsrechtlichen Schutz“. Ein Rechtsgutachten bestätige zudem, dass die Stadt mindestens den Preis für Bauerwartungsland bezahlen müsse. Und überhaupt sieht der Verein die rechtlichen Voraussetzungen für eine SEM nicht gegeben. Die Stadt habe 2002 eine SEM an der Bergwachtstr. mit nur 40 ha Fläche aufgeben müssen. Das Planungsreferat habe damals die rechtlichen Voraussetzungen und die Finanzierbarkeit verneint. „Was 2002 auf 40 ha nicht umsetzbar war, kann heute nicht vom gleichen Referat auf 1.500 ha als möglich dargestellt werden.“
Zählappell vor der „großen Unterführung“
An der Kreuzung Dülfer-, Paul-Preuß-Str. werden heute mal wieder Autos gezählt (immerhin noch vor den großen Ferien!). Dieses Mal ist allerdings kein High-tech-Equipment installiert, sondern es sitzen Studenten an der Kreuzung und zählen per Stricherlliste die vorbeifahrenden Autos. Beauftragt hat sie nach eigenem Bekunden der TÜV Rheinland. Es soll damit evaluiert werden, ob die Herberg- und die Paul-Preuß-Str. noch aufnahmefähig sind, wenn das neue Wohngebiet an der Hochmuttinger Str. gebaut wird. Die
Studenten saßen morgens von 6 bis 10 Uhr und dann wieder nachmittags zum Zählappell da. Nach deren Auswertung kommen zumindest morgens die meisten Autos aus der Josef-Frankl- und der Dülferstr. hin zur großen Unterführung, die Situation an der nördlichen Paul-Preuß-Str. sei sehr entspannt, so die erste Einschätzung der Studenten.
Über 700 BürgerInnen radeln gegen die SEM Nord
Absolut professionell durchorganisiert bis ins letzte Detail fand die Radtour der Initiative Heimatboden gegen die von der Stadt geplante „Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ am Sonntag, den 16. Juli statt. Über 700 BürgerInnen – viele mit Kindern – nahmen daran teil und erlebten einen interessanten Nachmittag. An sieben Stationen konnten Jung und Alt, Alteingesessene wie Zuagroaste und Leute aus anderen Stadtvierteln viel erfahren über die Landwirtschaft im 24. Stadtbezirk, aber auch über die Kultur und Geschichte von Feldmoching.
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