Im Nachklang zur ersten Informationsveranstaltung am vergangenen Montag erreichte uns folgender Leserbrief:
Um übermäßigen Verkehr nicht erst entstehen zu lassen ist es sinnvoll, Wohnungen dort zu bauen wo Arbeitsplätze sind. Das lernt jeder Geograf und Stadtplaner im ersten Semester. Da es in München viele Arbeitsplätze gibt, müssen – möglichst im Stadtbereich – auch viele Wohnungen gebaut werden. Wohnungen draußen im Grünen bringen zwar Lebensqualität für die Menschen, die dort wohnen, die Luft – und Lärmbelastung derer, die in der Stadt wohnen, wird jedoch durch die Pendler immer noch schlechter. Deshalb opfert München nun jede grüne Wiese dem Wohnungsbau.





















Elf Bauzäune mit großen Plakaten gegen den SEM-Wahnsinn waren bereits am Vortag an augenfälligen Stellen entlang viel befahrener Straßen um Feldmoching herum aufgestellt worden. Nummer 12 folgte mit einigem Aufgebot an CSU-Politikern, Vertretern vom Bauern- & Gärtnereiverband sowie vom Bund Naturschutz , betroffenen Landwirten und Gärtnern sowie Bewohnern des 24. Stadtbezirks am Freitag, den 21. April an der Feldmochinger Str. auf Höhe des Fasaneriesees.
„Gemeinsam handeln, besser planen, schöner leben und erfolgreich arbeiten in München“ – so lautet das Motto der neuen Initiative „Heimatboden München“. Drei ihrer Vertreter waren ja bereits auf der diesjährigen Bürgerversammlung mit Anträgen in die Öffentlichkeit getreten. Da hieß der Zusammenschluss aber noch „Arbeitskreis Entwicklung Feldmoching“.
Das Boardinghaus samt Vollsortimenter am östlichen Rand des Walter-Sedlmayr-Platzes ragt zunehmend in die Höhe. Im Gegensatz zur Bebauung zwischen der Rahein- und der Morigglstr. wurde auf dieser Baustelle selbst in den kalten Wochen im Januar weitergearbeitet, wenngleich auf Sparflamme. Inzwischen hat Rewe, quasi als erste Duftmarke, ein Plakat aufstellen lassen und begrüßt schon mal Feldmoching. Die Übergabe an den Vollsortimenter wird laut Investor zum 1. November erfolgen, daher laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren im Zweischichtbetrieb. Selbst samstags wird gewerkelt.