Für Montag, den 8. Januar hat das übergeordnete Bündnis hiesiger Bürgerinitiativen eine große Bürgerveranstaltung zur Zukunft des Münchner Nordens organisiert, zu dem hoffentlich viele Bürger kommen werden, um ein sichtbares Zeichen gen Rathaus zu senden, dass sie mit dem derzeitigen Bauwahn nicht mehr einverstanden sind.
[Weiterlesen…] Über1.460 Euro BA-Zuschuss für die Bürgerveranstaltung am 8. Januar














Der Heimat- und Kameradschaftsverein Fasanerie-Nord, der sich um das Kriegerdenkmal am Bahnhof Fasanerie kümmert, wird es gerne hören: Das Baureferat hat inzwischen Untersuchungen vorgenommen und Grundlagen für die Versetzung des Denkmals ermittelt. Dieses soll nun doch nicht auf die unwürdige Verkehrsinsel zwischen der Niederalteicher-/Leberblümchen-/Himmelschlüsselstr. umziehen, wie zuletzt von der Stadt vorgeschlagen, sondern in das ursprünglich in Aussicht gestellte kleine Parkgrundstück östlich der Kirche St. Christoph. Das Baureferat will laut einer Beschlussvorlage nun auf den Bezirksausschuss 24 sowie den Heimat- und Kameradschaftsverein zugehen, um die Versetzung gemeinsam zu planen und zu realisieren. Die Finanzierung erfolgt als „vorlaufende Maßnahme“ aus dem Budget des Gesamtprojekts Höhenfreimachung des Bahnübergangs Fasanerie.
Dass in einer so dicht bebauten Stadt wie München Grünflächen bald Mangelware werden – die neue Sobon-Richtlinie sieht vor, dass jedem Münchner innerhalb des Mittleren Rings nur noch 15 und außerhalb 20 qm Grün zur Verfügung stehen –, ist offensichtlich. Dass der Druck auf die wenigen Grünflächen zunehmen wird, ist von der Politik einkalkuliert. (Stadträtin Rieke: Wir bauen nicht weniger Grünflächen, sie werden nur von mehr genutzt.) Da kann man den Unmut der Anwohner des Virginiadepots schon ein wenig verstehen, die seit Jahren durch einen Zaun ausgeschlossen werden von der Natur.
Mit dem Bauvorhaben „Am Blütenanger 157“ stand das alte Gestüt Ludwigsfeld auf der Tagesordnung der letzten öffentlichen Bezirksausschusssitzung vor den Sommerferien. Der Besitzer hat sich nach langen Verhandlungen mit der Stadt geeinigt (der Lokal-Anzeiger hatte darüber bereits in der Print-Ausgabe 1/2017 berichtet), die nun tatsächlich dem Wiederaufleben des Pferdesports zustimmt.