Jahrelang war es gute Gepflogenheit, dass die Presse zu Sitzungen der Bezirksausschüsse die Sitzungsunterlagen erhielt – natürlich geschwärzt, wenn es um Namen ging. Schon seit vergangenem Jahr bekamen nun aber die Berichterstatter, zumindest im BA 24, immer weniger Unterlagen – mit dem Verweis darauf, man könne sich ja die Unterlagen beim zuständigen Referat einholen. Das ist zum einen sehr arbeitsaufwendig für freie Journalisten, die selbst bei den großen Tageszeitungen zum Teil ja nur Zeilenhonorar erhalten. Und zum anderen bekam man sie auch dort nicht immer, und nicht immer zügig, auf dass man dann zwar in der Sitzung sehr intensiv der Diskussion, etwa zu einer Bebauung oder zum Verkehrskonzept folgen konnte, und erfuhr, dass der Herr XY von der Fraktion C oder S dafür ist, dass beispielsweise das geplante Hochhaus etliche Stockwerke weniger haben soll, aber wie viele es nun voraussichtlich haben soll und warum das Planungsreferat für diese Höhe plädiert, all das bleibt den Berichterstattern verschlossen. Selbst wenn sie gut im Stoff stehen.
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Wohin mit dem Kriegerdenkmal in der Fasanerie?
Seit Wochen ärgern sich Anwohner der Fasanerie über den unwürdigen Anblick ihres Kriegerdenkmals am Bahnhof Fasanerie. Denn der Eigentümer des kleinen Grundstücks bietet dort nun Autos zum Verkauf an! So „gemobbt“, stellte der Heimat- und Kameradschaftsverein Fasanerie-Nord, der vor vielen Jahren mit eigener Hände Arbeit dieses Mahnmal errichtete und seit der Zeit für seine Pflege Sorge trägt, deshalb bei der letzten Sitzung des Bezirksausschusses 24 am Dienstag, den 14. Februar den Eiltrag, dass der hiesige BA doch das Baureferat bitten möge, möglichst schnell die Voraussetzung für eine Verlagerung des Kriegerdenkmals auf das Parkgrundstück östlich der Kirche St. Christoph zu schaffen (Stadtratsbeschluss, Mittelfreigabe …).
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Neue Kinder- und Jugendspielfläche an der Pappelallee
Was lange währt, wird endlich gut oder wie der BA-24-Vorsitzende Markus Auerbach es ausdrückte: Dicke Bretter zu bohren, das erfordert Geduld. Jedenfalls hatte eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus der Fasanerie im Juli 2014 beim hiesigen Bezirksausschuss beantragt, dass eine Kinder- und Jugendspielfläche in der hinteren Fasanerie, an der Pappelallee, errichtet werden solle. Denn in der Fasanerie gibt es keinen Freizeittreff oder sonst eine Möglichkeit, dass sich Freunden im öffentlichen Raum treffen. Nun liegt zur Sitzung des BA 24 am morgigen Dienstag, den 14. Februar der Bauantrag vor.
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Rothwiesenstr.: Ein weiteres Boardinghaus
Waren es vor ein paar Jahren die Kindergärten, so sind momentan die Boardinghäuser hoch im Kurs. Bei den vielen Arbeitsnomaden ja auch kein Wunder. So soll an der Rothwiesenstr. Nr. 22 ein Boardinghaus entstehen mit „angeschlossener Wohnbebauung“, wie auf der Januar-Sitzung des hiesigen Bezirksausschusses zu erfahren war. Dem stimmten die BA-Mitglieder zu, allerdings unter der Maßgabe, dass das benachbarte sonderpädagogische Förderzentrum nichts dagegen einzuwenden hat. Dieser Zusatz kam auf Initiative von Christine Lissner (Grüne) zustande.
Feldmoching: Aldi will Markt gen Norden erweitern
Der Aldi am Feldmochinger Bahnhof soll zur Dülferstr. hin vergrößert werden. Das war auf der letzten Sitzung des BA 24 im Pfarrsaal der Evangeliumskirche zu erfahren. BA-Mitglieder wie Christine Lissner (Grüne) zeigten sich verwundert – man könnte doch auch aufstocken, zumal der CA Immo in der Nachbarschaft mit dem „Feldmochinger Tower“ ein bis zu 14-stöckiges Hochhaus vorschwebt. Trotzdem wurde der Anhörungsfall abgenickt.
Stösserstr.: Schlecht gehobelte Banklatten nacharbeiten
Der Münchner Gartenbau hat an der Haltestelle Stösserstr. Ende letzten Jahres marode Banklatten von Sitzbänken ausgetauscht. Allerdings scheint er nicht gerade die hochwertigsten Latten verbaut zu haben. Denn seitdem mehren sich die Klagen, dass man sich daran die Kleidung zerreiße. BA-24-Mitglied Maria Tretter brachte in der Januar-Sitzung des BA deshalb den Wunsch vor, dass die Latten doch bitte noch glatt geschliffen werden. Dem Anliegen stimmte das Gremium zu.
Feldmochinger Str.: Zebrastreifen bei der Bushaltestelle Fasanerie
Die Feldmochinger Str. ist bekanntlich gerade morgens und abends stark befahren, auch in der Fasanerie. Sie zu überqueren, ist nicht nur für Kinder schwierig – es sei denn, die Schranken am Bahnübergang Fasanerie sind geschlossen. Doch dann ist es höchste Zeit, über die Straße zu rennen, weil die S-Bahn jede Minute eintrifft.
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Am Blütenanger: Zebrastreifen etwas nach Westen verlegen
Die Straße Am Blütenanger hat östlich der Pappelallee bereits einen Zebrastreifen – allerdings wird der nicht mehr so oft benutzt, weil inzwischen auf der anderen Seite der Pappelallee die Musik spielt: Dort sind die Bushaltestellen, dort sind die Kita, das Biotop und der Kinderspielplatz.
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Mehr Abstellplätze am S-Bahnhof Fasanerie
In der Fasanerie werden seit Jahren mehr Abstellplätze für Radls an der S-Bahn-Station gefordert. Was klar ist, denn wer beispielsweise am Reigersbach wohnt, geht nicht mehr zu Fuß zur Bahnstation und Parkplätze für Autos gibt es im Bahnhofsumfeld ja noch weniger! Da es nur sehr eingeschränkt Fahrradabstellplätze gibt, werden die Radl rund um den Bahnhof einfach in Grünflächen und an privaten Grundstücken abgestellt – was bei Anwohnern nicht immer auf große Gegenliebe stößt.
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Weiter Ringen um Discountermarkt in Feldmoching
Am Rande der letzten BA-24-Sitzung am Dienstag, den 10. Januar im Pfarrsaal der Evangeliumskirche war zu erfahren, dass der Investor aus Kempten erneut den Bauantrag für einen Einkaufsmarkt am Feldmochinger Ortsausgang gen Oberschleißheim zurückgezogen hat, wiewohl er uns doch ein paar Wochen zuvor für unsere Vorschau auf das Jahr 2017 in Ausgabe 1 mitgeteilt hat, dass er nun guter Dinge sei und den Bauantrag schnell einreichen wolle. Wir haben ihn erneut um eine Stellungnahme gebeten.
Danach war der Investor zwar noch am 23. Dezember bei der LBK vorstellig geworden, um den Bauantrag abzugeben und die Bauvoranfrage entsprechend der angezeigten Mängel zu aktualisieren. Nachdem dies laut LBK aber nicht ging, sei ihm nichts anderes übrig geblieben, als die Bauvoranfrage erneut zurückzunehmen. Nun ist er nach eigenen Aussagen dabei, die Mängel und Nachforderungen der LBK in den Bauantrag einzuarbeiten. Immerhin hat sich der Investor mit seinem Mieter Rewe über die notwendigen Änderungen dieser Tage einigen können. Auch der Auftrag für das Brandschutz- und Schallschutzgutachten ist erteilt, so dass er hofft, bis in etwa zehn Tagen den Bauantrag vollständig abgeben zu können. Der Investor, das kann man ruhig sagen, hat wirklich sehr viel Langmut mit dem Bauvorhaben bewiesen, andere hätten vermutlich längst aufgesteckt. Aber selbst der Geduldigste hat irgendwann die Nase voll. So hat er sich nun eine „Deadline“ gesetzt: „Sollte der Bauantrag nicht innerhalb von vier Monaten genehmigt sein, ändern wir definitiv die Strategie und bauen Wohnungen.“













