Von der Schwabinger Partykneipe zum Seniorencafé – sieht so das Alter aus? Auch er werde mit dem Alter etwas ruhiger, lacht Pohl. Und sprudelt gleich los, welches Potenzial das Café bietet, welche Ideen er damit hat und dass er am kommenden Wochenende beim Streetlife Festival griechisches Essen verkaufen werde, während seine Söhne Timo und Jannis ihn im Café Nashorn vertreten. Wenn bei den etwas fremdländisch klingenden Namen nun der ein oder andere stutzt – hier zeigt sich Pohls zweite Leidenschaft im Leben, neben der Gastronomie und dem damit verbundenen Servicegedanken an: seine Liebe zu Griechenland. Seitdem er mit 23 Jahren das erste Mal in Griechenland war, hat er alle Ecken des Landes und so gut wie alle Inseln bereist. Nirgendwo sei es so toll wie auf dem Olymp, dem Göttervater Zeus so nahe, schwärmt der 57-jährige graecophile Pohl. Doch zurück aus luftigen 3.000er-Höhen in die Alltäglichkeit des Cafés Nashorn und zu Pohls zweiter „-philie“, der „Gastrophilie“.
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Auto kommt bei den Kirschen zum Stehen
Zur selben Zeit fuhr ein 34-jähriger Kraftfahrer mit seinem Mitsubishi ebenfalls auf der Staatsstraße 2342 in Richtung München. Der 34-Jährige befand sich vor dem BMW des 18-Jährigen. Bei Kilometer 320 wollte der 18-Jährige trotz Überholverbot und Geschwindigkeitsbeschränkung den vor ihm fahrenden Mitsubishi überholen. Hierbei überschätzte er als Fahranfänger seine fahrtechnischen Möglichkeiten, wie die Polizei den Unfallhergang erklärte. Als er sich nämlich auf Höhe des 34-Jährigen befand, brach dem BMW des 18-Jährigen im Rahmen des Beschleunigungsvorgangs das Heck aus und er kollidierte mit dem rechts daneben fahrenden Mitsubishi. Bedingt durch den Zusammenstoß verloren beide Autofahrer die Kontrolle über ihre Autos und schleuderten über den Fahrstreifen der Gegenrichtung in den angrenzenden Grünstreifen.
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Ein Blick hinter die Kulissen
Die Willy-Brandt-Gesamtschule zu Gast im Bayerischen Landtag bei Diana Stachowitz: Dabei konnten sich die Lehrkräfte der Gesamtschule einen Einblick in die Arbeit der Landtagsabgeordneten und den historischen Hintergründen im Maximilianeum verschaffen. Bei der angeregten Diskussion mit Diana Stachowitz und den Lehrern der Willy-Brandt-Gesamtschule war von Bildungspolitik bis hin zum Thema TTIP alles dabei.
Bis heute bietet die Willy-Brandt-Gesamtschule für junge Menschen mit verschiedenartigen Bildungsansprüchen konkrete pädagogische Maßnahmen an. Dafür setzen sich die Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen nach Kräften und mit einer Fülle von Angeboten ein. „Dank dem großen Engagement der Lehrer, können die Schülerinnen und Schüler reformorientiert lernen. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich“, betont Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz.
Foto: Diana Stachowitz
Herz sticht für den guten Zweck: Benefiz-Schafkopfturnier mit Diana Stachowitz
„Schafkopfen für einen guten Zweck – das war vor acht Jahren etwas Neues“, erinnert sich die Abgeordnete an das erste Turnier. „Aber nach dem ersten Staunen waren die Leute total begeistert davon, Spaß mit Hilfe zu verbinden.“ Als Wahlmoosacherin ist ihr der Termin genauso wichtig wie als sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. „Nicht, weil es SchafkopfRENNEN heißt, sondern weil das Schafkopfen endlich auch als Sport anerkannt werden sollte, genau wie der Skat“, sagt Diana Stachowitz und lacht.
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Virginia Depot: Unterschutzstellung soll angegangen werden
„Das Inschutznahmeverfahren für das Virginia-Depot wird, wie vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung auch bisher bereits angekündigt, im ersten Halbjahr 2015 eingeleitet. Sobald die erforderlichen Grundlagen erarbeitet sind und der verwaltungsinterne Abstimmungsprozess abgeschlossen ist, wird das Beteiligungs-/Öffentlichkeitsverfahren begonnen. Abhängig von der Dauer des verwaltungsinternen Abstimmungsprozesses ist dies für Ende 2015 beziehungsweise Anfang 2016 vorgesehen.“ Da darf sich die Verwaltung nun aber ins Zeug legen, denn inzwischen ist ja schon Mai!
Die Ausweisung als geschützter Landschaftsbestandteil wird auch von Merck nicht in Frage gestellt, diese sei sinnvoll, so die Stadtbaurätin. Warum dauert das Verfahren dann aber so lange?
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hatte offensichtlich Personalprobleme, denn erst jetzt konnten vom Stadtrat bereits Mitte 2013 genehmigte „Stellenzuschaltungen in der Unteren Naturschutzbehörde – Team Flächenschutz“ abgeschlossen werden, wie Merck in ihrem Antwortschreiben mitteilt. Doch nun könnten – nach der erforderlichen Einarbeitungszeit – laufende Unterschutzstellungsverfahren intensiver bearbeitet und neue Verfahren eingeleitet werden. Warten wir’s ab.
Dülferwiese: So sollen große Veranstaltungen abgewickelt werden
Vom Schulhof zum Spielhof
Wenn die Stadt immer weiter bebaut wird und Grünflächen und Brachen immer weniger werden, in denen Kinder toben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können, werden große, grüne Schulhöfe, die am Nachmittag für alle Kinder geöffnet sind, immer wichtiger. Auch heuer ist der Schulhof an der Grundschule Lerchenauer Str. 322 von Mai bis Oktober wieder täglich von Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr für Kinder bis zu 15 Jahren geöffnet. An der Ittlingerstr. 36 ist der Schulhof ebenfalls geöffnet, allerdings nur montags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr, freitags wird das Schultor bereits um 17 Uhr geschlossen.
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Willy-Brandt-Gesamtschule wird ausgezeichnet
Die Städtische Willy-Brandt-Gesamtschule setzt sich engagiert gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Dafür wird die Schule am kommenden Dienstag, den 5. Mai von Oberbürgermeister Dieter Reiter als Paten das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten. Die Schule leiste tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für eine bunte und vielfältige Stadtgesellschaft, so Reiter.
Der Auszeichnung des Vereins „Aktion Courage“ war eine Abstimmung vorausgegangen, bei der sich mindestens 70 % der SchülerInnen
und MitarbeiterInnen der Schule mit den Zielen des Vereins, dem bundesweit bereits 1.500 Schulen angehören, einverstanden erklären mussten. Darüber hinaus wird erwartet, dass sich die Schule in ihrem pädagogischen Wirken jeglicher Diskriminierung entgegenstellt und dazu auch entsprechende Konzepte vorliegen, gelebt und umgesetzt werden. An der städtischen Willy-Brandt-Gesamtschule haben mehr als 50 % der SchülerInnen einen Migrationshintergrund.
Lerchenauer See: Bald wieder ein Hotel mit Biergarten
Die Zeiten am Lerchenauer See mit dem schönen Biergarten-Ambiente, bewirkt durch die Eiszauber-Buden vom Stachus, neigen sich wohl dem Ende zu. Besitzer Able möchte dort ein Hotel bauen – aber immerhin mit Biergarten, so dass Anwohner wie Besucher von Nah bis Fern weiter im Sommer am See gemütlich eine Brotzeit zu sich nehmen können. Ein Antrag auf Vorbescheid liegt bei der LBK vor. Darin wird beispielsweise angefragt, ob ein Überschreiten der „Geschossigkeit“ von zwei auf drei Vollgeschosse möglich sei oder ob die Geschossflächenzahl von 0,5, wie im Bebauungsplan vorgesehen, auf 0,85 in Aussicht gestellt werden könne. Der hiesige Bezirksausschuss 24 hätte gerne ein Modell, wie der neue Bau, von der Lassallestr. aus gesehen, wirken wird. Entworfen wird der Neubau übrigens von den Architekten, die das, um es nett zu formulieren, gewöhnungsbedürftige Hotel und Einkaufszentrum am Bahnhof Moosach geplant haben.

















