Und noch an einer anderen Stelle gibt es eine Änderung im Busverkehr: Wegen des barrierefreien Umbaus der Bushaltestelle Ittlingerstr. werden die Buslinien 60, 170, 171 sowie der Nachtbus N76 von Montag, 21. März, bis voraussichtlich Freitag, 22. April, in jeweils einer Fahrtrichtung umgeleitet. Dadurch entfällt die Haltestelle Ittlingerstr. für den Metrobus 60 Richtung Olympia-Einkaufszentrum, die Stadtbus-Linien 170 und 171 Richtung Feldmoching und den Nachtbus N76 zum Petuelring. In die Gegenrichtungen wird die Haltestelle Ittlingerstraße ca. 70 m entgegen der Fahrtrichtung (vor Weitlstraße 93) verlegt.
Verlegung der Bushaltestelle am Walter-Sedlmayr-Platz
Verwirrung herrscht aber auch bei der Buswendeschleife am Walter-Sedlmayr-Platz, wo nun ganz offensichtlich bald die Bauarbeiten beginnen werden. Hier stehen immer wieder hilfesuchend Fahrgäste herum und halten Ausschau nach einem Bus. Gut nur, dass derzeit Osterferien sind
und damit auch viele Papas und Mamas Urlaub genommen haben, auf dass derzeit Individualverkehr wie Öffentlicher Nachverkehr deutlich ruhiger sind.
Feldmoching: Bushaltestellen verlegt!
Der Montag verspricht spannend zu werden – vor allem östlich der Bahn. Denn ab dem 21. März bis voraussichtlich Mitte nächsten Jahres halten die Busse der Linien 170, 171, 172 und 173 nicht mehr am Walter-Sedlmayr-Platz, sondern zum Teil wie früher einmal auf der Ostseite der Bahn bei der Busschleife an der Raheinstr. auf Höhe Franz-Kötterl-Str., die in den letzten Jahren immer von den Pendlern aus Dachau & Co. in Beschlag genommen wird. Die Buslinien 170 und 171 wenden hier also in den nächsten Monaten vorzeitig – Autos dürfen hier nicht mehr halten -, währen die Buslinien 172 und 173 künftig in der Josef-Frankl.-Str. östlich der Einmündung Paul-Preuß-Str. halten. Es scheint also sehr bald loszugehen mit den Bauarbeiten am Walter-Sedlmayr-Platz für das Boardinghaus samt Discounter. Mal schaun, welches Verkehrschaos diese Baustelle an der eh schon schwierigen Ecke anrichten wird!
Eine S-Bahn von Pasing bis Trudering über den Nordring?
Fleischmarkt in Feldmoching schließt
Gerüchte, dass der Feldmochinger Fleischmarkt an der Josef-Frankl-Str. 60 schließen würde, gab es immer mal wieder. Nun ist es definitiv: Am 29. Februar ist Schluss damit. Mal schaun, was folgt. Denn es ist doch unverständlich, dass immer mehr Wohnungen für immer mehr Feldmochinger gebaut werden (Hochmuttinger Str., Ratoldstr. und die ganzen Verdichtungen, etwa an der Pflaumst. und an der Lerchenstr., nicht zu vergessen) und die Infrastruktur für den täglichen Bedarf immer schlechter wird am Ort.
Ausbau der Schittgablerstr. ist definitiv
Ein Schreiben aus dem Baureferat bringt nun Klarheit: Das ausführliche Schreiben aus dem Baureferat, das die Anwohner kürzlich erhielten, sei in erster Linie ein Service für die zukünftigen Beitragspflichtigen, um für die Zukunft finanziell zu planen. Und weiter heißt es: „Die schriftliche Vorabinformation vor Baubeginn wurde vom Stadtrat im Jahr 2010 eingeführt; dieser hat dabei bewusst darauf verzichtet, eine gesonderte Informationsveranstaltung durchführen zu lassen. Im Vorfeld von erschließungsbeitragspflichtigen Baumaßnahmen wird daher keine Infoveranstaltung durchgeführt. Hintergrund ist auch, dass die Erhebung von Erschließungsbeiträgen eine Pflichtaufgabe nach dem BauGB darstellt; die Kommunen haben bei dieser Entscheidung keinerlei Spielraum.“
Und auch in Sachen Baustopp kommt aus dem Baureferat eine klare Ansage: „Aufgrund der bereits erfolgten Auftragserteilung am 14. Januar 2016 sind weder Baustopp noch Änderungen an der Planung möglich (insbesondere im Hinblick auf mögliche Regresszahlungen und zeitliche Verzögerungen). Auch eine Diskussion über die Art des Ausbaus ist nicht zielführend, da der gewählte Ausbauzustand dem üblichen Standard in der Landeshauptstadt München entspricht.“
Fazit: Es lässt sich offensichtlich nichts mehr machen.
Erstmalige Herstellung der Schittgablerstr.: Anlieger müssen zahlen
Denn trotz jahrzehntelangen Verkehrs, auch mit Bus, ist die Schittgablerstr. offensichtlich nie erstmalig hergestellt worden, was nun laut Beschluss des Bauausschusses vom Dezember 2015 zwischen Löwenzahnweg und rund 50 m westlich der Lerchenauer Str. nachgeholt wird. Am 29. März soll es losgehen. Projektierte Baukosten: 1,45 Millionen Euro. Macht für die 60 bis 100 Anwohner Kosten zwischen 5.000 und 99.000 Euro, je nach Grundstücksgröße und damit Baurecht. Für den ein oder anderen durchaus ein „finanzielles Fiasko“ und für die Bewohner der Neubauten eine böse Überraschung, mit der sich nicht gerechnet haben.
Da die neue Schittgablerstr. dank Wilhelmine-Reichard-Str. keinen Schwerlastverkehr mehr aufnehmen muss, wie überhaupt die verkehrlich Belastung dort stark gesunken ist, monierten die aufgeschreckten Bürger, dass eine Baumaßnahme in dieser Größenordnung und mit diesem Aufwand gar nicht nötig sei. Man habe 55 Jahre mit der Straße so, wie sie sei, gelebt. Ehe die Bagger anrollen, möchten sie jetzt noch Einfluss nehmen.
Der Bezirksausschuss, der im April 2014 der Baumaßnahme zustimmte, weil er sie seinerzeit für gut befand – 5,50 m breite Fahrbahn, Parkbuchten und Gehweg samt 17 neue Bäume, Fahrbahn geteert, in den Seitenbereichen Betonstein – will nun in einem Schreiben an das Baureferat eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Bürger anregen. Dort soll dann beispielsweise geklärt werden, ob die Schittgablerstr. nicht doch womöglich schon einmal offiziell hergestellt wurde – ein Anlieger fand beispielsweise in Großmutters Unterlagen eine Urkunde von 1960, wonach diese der Stadt einen 6 m breiten Grundstückstreifen für die Straße abtrat. Kostenlos. Auch soll das Baureferat die Kostenzusammensetzung erläutern – die Entsorgung von Altlasten auf der anderen Straßenseite sei doch wohl nicht umlegbar, so wurde etwa eingewendet, sondern Sache von Knorr-Bremse. Ob sich allerdings die Baumaßnahme noch stoppen lässt oder die Gewerke bereits an Baufirmen vergeben sind, wusste auch der BA-Vorsitzende nicht zu sagen.
Fahranfängerin verwechselt Gaspedal und Bremse
Am Donnerstag, den 11. Februar versuchte eine 17-jährige Münchnerin gegen 17.15 Uhr, einen 1er-BMW in der Reinachstr. in der Siedlung am Lerchenauer See einzuparken.
Die 17-Jährige nimmt am begleiteten Fahren teil und wurde von ihrer Mutter begleitet. Leider verwechselte sie das Gaspedal mit der Bremse, fuhr über einen Grünstreifen und stieß danach mit einem geparkten VW Golf zusammen. Der VW wurde auf einen Opel geschoben und dieser in einen vorbeifahrenden Audi A4.
Die 17-Jährige betätigte nach wie vor das Gaspedal und fuhr noch auf einen Hyundai, der ebenfalls in der Nähe geparkt war. Dort blieb sie dann stehen. Es entstand ein Gesamtschaden von über 70.000 Euro, aber immerhin blieben alle am Unfall beteiligten Personen unverletzt.
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Geänderte Leerungstage der Müllabfuhr
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) organisiert die Müllabfuhr in weiten Gebieten des Münchner Westens und in einigen angrenzenden Bezirken im Norden neu. Davon betroffen ist auch Ludwigsfeld. Dadurch können sich in diesen Stadtteilen die Leerungstage für Restmüll, Bioabfälle und Papiertonne ändern. Die Müllentsorgung soll damit dem dynamischen Wachstum der Stadt angepasst werden, denn gerade um den Hirschgarten, in Freiham und entlang der Bahnstrecke München – Augsburg ist sehr viel gebaut worden. Deshalb hat der AWM die Müllabfuhr im gesamten Stadtgebiet zwischen Dachauer Str., Landshuter Allee, Mittlerer Ring bis Autobahn A 96 bis zur Stadtgrenze neu organisiert und eingeteilt.
In den Fällen, in denen die Abfuhrtage verschoben werden, leeren die Mitarbeiter des AWM die Tonnen in der Umstellungswoche, aber auf alle Fälle bis spätestens Freitag, 26. Februar.
Ab dem 15. Februar sind die neu geplanten Abfuhrtage auch im Abfuhrkalender auf der Internetseite des AWM abrufbar unter www.awm-muenchen.de/ index/abfuhrkalender.html. In den darauffolgenden Wochen können sich diese Abfuhrtage unter Umständen noch ändern, falls sich die Umsetzung im täglichen Einsatz als schwierig herausstellt.
Fasanerie: Workshop zur Fußgängerunterführung im Juni/Juli
Seit Jahren setzt sich ein engagierter Anwohner aus der Himmelschlüsselstr. für eine Bahnunterführung in der Fasanerie ein. Auch über die Gestaltung der neuen Fußgängerunterführung auf Höhe der jetzigen Bahnschranke hat er sich schon viele Gedanken gemacht. Leider war er bei der Februar-Sitzung des hiesigen Bezirksausschusses 24 nicht anwesend. Schade. Dann hätte er gehört, dass nun tatsächlich im Juni oder Juli diesen Jahres, und zwar außerhalb der Ferienzeit, ein Bürgerworkshop zur geplanten Gestaltung des neuen Bahnhofsumfelds stattfinden wird. Laut Baureferat sollen bis dahin alle nötigen Planungen zum Lärmschutz, zu den Radwegen, zur Anordnung der Kiss&-Ride-Parkplätze und zur städtebaulichen Entwicklung frei werdender Flächen abgeschlossen sein.























