Der Stadtrat hat Mitte letzter Woche, vorberatend im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung, die Einleitung einer Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) für den Münchner Norden beschlossen. Auf einer Fläche von zirka 900 ha rund um Feldmoching sowie nördlich der Fasanerie soll ein neues Stadtquartier entstehen. Der kooperative Ansatz wird im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen fortgesetzt.
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Neuer Verwendungszweck für den Mauersockel
Die komische Mauer am Walter-Sedlmayr-Platz wird derzeit einem neuen Zwecke zugeführt. Eine Berberin hat sich den Mauersockel zum erhöhten Schlaf-/Wohnplatz auserkoren und es sich dort recht „wohnlich“ eingerichtet. Im Rücken die schützende Mauer, rechts und links zwei rote Sonnen-/Regenchirme, damit man morgens nicht allzu früh geweckt wird und einem mittags die Sonne nicht allzu sehr auf den Kopf brennt. Und die Anwohner haben nun auch Abwechslung und dürfen miterleben, wie sie morgens erwacht, sich räkelt und streckt, Beine und den Allerwertesten in die Hähe streckt, sich schminkt, sich die erste Zigarette ansteckt, die WhatsApp-Nachrichten am Handy checkt … Und wenn’s regnet? Dann geht’s einfach unter die kleinen Arkaden bei den Ladengeschäften rund um den Walter-Sedlmayr-Platz. Und hin und wieder kommt ja auch ein netter Mann und spendiert ihr ein Bierchen, das dann, einträchtig auf dem Sockel sitzend, eingenommen wird.
Polizeieinsatz im Haus Grashof wegen Ruhestörung
Rücksichtnahme auf andere? Das war einmal. Heutzutage leben sich gar viele ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen und die Umwelt aus. Da wird lautstark bis tief in die Nacht hinein im Garten gefeiert und gegrölt. Da wird der Fernseher oder das Radio so laut aufgedreht, dass die Sendung im ganzen Garten (und natürlich darüber hinaus) zu vernehmen ist. Und auch Bewohner des Hauses Grashof genossen am letzten Sonntag noch spätabends die laue Sommernacht: Laut Polizei feierte eine Großfamilie im Innenhof einen Geburtstag. Doch: Die einen feiern und den anderen stinkst.
Ein dort wohnender Familienvater wollte bei der Partygesellschaft um Ruhe bitten. Dabei kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Folge die Polizei gerufen wurde. Die rückte, so berichteten uns Anwohner, gegen 0.30 Uhr in Form von vier Polizei-VW-Bussen, drei Streifen- und einem Rettungswagen an. Doch selbst so viel Polizeipräsenz beruhigte einen der Feiernden nicht, weshalb er in Gewahrsam genommen und in Handschellen abgeführt wurde. Insgesamt, so war aus der Nachbarschaft zu hören, benötigten die Beamten 30 min., um die tumultartigen Szenen einigermaßen zu beruhigen.
Nisthilfen für Wildbienen entlang der Lerchenauer Str.
Wer sich über die Insektenhotels und die Pastikteller mit Wasser, die seit einem Jahr bzw. seit einiger Zeit entlang der Lerchenauer Str. in gewissen Abständen aufgestellt sind, kopfschüttelnd Gedanken gemacht hat: Es handelt sich bei diesem Projekt, das noch zwei weitere Jahren laufen wird, um ein auf vier Jahre angelegtes Forschungsprojekt der Technischen Universität München, genauer gesagt des Lehrstuhls für Renaturierungsökologie in Weihenstephan. In Zusammenarbeit mit Green City soll dabei untersucht werden, ob sich Wildbienen & Co. auch entlang viel befahrener Straßen wie der Lerchenauer Str. aufhalten und ob es damit Sinn macht, das heute noch lieblose wie banale Straßengegleitgrün durch ökologisch wertvolle Blumenstreifen zu ersetzen. Dazu wurden im vergangenen Jahr zahlreiche Insektenhotels angebracht und siehe da, die Nesthilfen waren durchaus von bestäubenden Insekten bezogen worden, wie die Untersuchung der Schilfröhrchen ergeben hat.
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Seniorenturnen in Nach-Corona-Zeiten: Stocksteif, aber glücklich
Noch sind die Turnhallen in ganz München geschlossen für den breiten Vereinssport und ob die Mehrzweckhalle nach dem Lock-down für die Feldmochinger Vereine wieder öffnen wird, bleibt sowieso abzuwarten. Aber immerhin: Seit dieser Woche turnen die Senioren wieder! Mit dem gebotenen Abstand. In deutlich kleineren Gruppen. Und vor allem: im Freien, auf dem Kunstrasen der Spielvereinigung. Nach über drei Monaten Zwangspause waren alle zwar stocksteif, aber glücklich, dass Vorturnerin Renate Leidenberger ihnen diese kleine Abwechslung und Fitnessstunde ermöglicht hat. Applaus und Dankbarkeit sind ihr gewiss.
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Es geht los am Hochmuttinger Feld
Seit einigen Tagen stehen erste Baufahrzeuge, Raupen und Transport-LKWs auf dem Hochmuttinger Feld. Ganz offensichtlich haben die Bauarbeiten für das neue „Quartier“ begonnen, auf dass Feldmoching immer mehr zugebaut wird und eine urbane Dichte erhält. Denn wie ist es doch in der neuen Ausgabe der „Immobilienzeitung“ so schön nachlesen – dort fordert in einem Artikel mit dem Titel „Vergoldete Kartoffeläcker in der City“ Reinhold Knodel, Chef der Projektentwicklers Pandion, die großen Metropolen auf, Ackerland innerhalb des Stadtgebiets in Bauland umzuwidmen. Statt den Einwohnern eine Landidylle vorzugaukeln, sollten die Politiker Verantwortung für die Befriedigung des Wohnungsbedarfs übernehmen, so Knodel.
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Medizinkonzept Schwabing: Der Münchner Norden und der Nordwesten werden abgehängt!
Von der München-Liste erreichte uns vor ein paar Minuten folgende Pressemitteilung. Die Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V17560 für den Finanzausschuss am 16.06.2020 wurde aktuell in einer letzten Version vorgelegt. Die Beschlussvorlage beharrt weiterhin auf dem bisherigen Medizinkonzept der München-Klinik, Betten und Intensivbetten sowie die Notfallversorgung in der München-Klinik Schwabing drastisch zu kürzen.
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BA 24: Konstituierende Sitzung heute Abend
Nach zwei ausgefallenen Sitzungen im März und April trifft sich der hiesige BA 24 heute Abend wieder, und zwar zu seiner konstituierenden Sitzung in der neuen Wahlperiode. Um die geltenden Abstandsregeln besser einhalten zu können, findet die Sitzung nicht in einem Pfarrsaal statt, sondern in der Mehrzweckhalle. Auch beginnt die Sitzung schon um 19 Uhr.
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Der Schandfleck von Feldmoching
Mit dem Beschluss des Bauausschusses vom 8.10.2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20/V 15997) wurde die Aufwertung von fünf unansehnlichen Plätzen in München auf den Weg gebracht: Barer Str./Ecke Nordendstr., Esperantoplatz, Europaplatz, Lorettoplatz und der Bonner Platz. Zuletzt wurde noch Anfang November 2019 die Umgestaltung und Aufwertung für den Willy-Brandt-Platz im Bauausschuss auf den Weg gebracht. Wir wollen jetzt keinen Hässlichkeitsvergleich anstellen und rufen, dass in Feldmoching gewiss der noch viel hässlichere Platz zu finden ist, der eine Umgestaltung noch mehr verdient, ja dringend nötig hätte. Aber die Fotos vom gestrigen Sonntag zeigen wieder einmal eindrucksvoll die in Stein zementierte Mittelmäßigkeit, die Tristesse und Monotonie dieses völlig unökologischen Platzes, der selbst an sonnigen Nachmittagen keinen Menschen zum Verweilen einlädt. Ein Schandfleck für Feldmoching, vor allem wenn ihn die Anwohner dann auch noch so verlottern lassen!
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Ein Strauß voller Muttertagsblumen
Damit Sie jetzt beim Anblick des Walter-Sedlmayr-Platzes nicht ganz depressiv werden, noch ein paar Fotos von den schönen Seiten Feldmochings, hier vom Feldmochinger Anger. Der so lange schon von der Stadt versprochene Grünzug kommt zwar nicht in die Gänge, aber die Natur erfreut diejenigen, die sich einen Blick für die Kleinigkeiten bewahrt haben, mindestens genauso gut. Es muss nicht immer die von Menschenhand angelegte „Flächenkulisse“ sein. Biodivers ist die Natur ganz von alleine, wenn man sie nur lässt. Auch diese Fotos stammen von Gerlinde Dunzinger und wurden gestern, am Muttertag, aufgenommen.
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