Eigentlich ist der Bereich westlich der Lassallestr. vor dem Rangierbahnhof (von der Siedlung am Lerchenauer See kommend) und gegenüber dem Eggarten liegend ein Biotop, eine Ausgleichsfläche der CA Immo für ein Bauvorhaben vor etlichen Jahren in Moosach. Aber Biotop heißt natürlich nicht, dass man die Natur sich einfach selbst überlassen kann. So hat das extrem trockene Wetter der letzten Wochen den dortigen Amphibienteichen nicht gut getan. Die Wassertümpel sind ausgetrocknet, Biologen haben ob der dramatischen Situation Alarm geschlagen.
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Mehr Bäume für München: Stadt startet Grenzbauminitiative
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, sonst damit beschäftigt, durch die massive Bebauung der gesamten Stadt, den Bäumen die Standorte „abzugraben“ (man denke nur an den Eggarten, aber auch die vielen Nachverdichtungen in den ehemaligen Gartenstädten), hat die „Grenzbauminitiative“ vorgestellt, die sich an Gartenbesitzer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Gewerbebetriebe richtet.
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Hasenbergl: Mädchen an den Ball
Der TSV 54–DJK München gehört zu den Vereinen in München, die ausgewählt wurden, als Standort für das Projekt „Mädchen an den Ball“ teilzunehmen. Es geht bei dem Projekt nicht darum. Mädchen in Mannschaften zu integrieren und um Punkte spielen zu lassen, sondern es soll ihnen dabei einfach die Freude am Fußball vermittelt werden.
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Lerchenau: Am kommenden Wochenende ist wieder Verschenke-Tag
Nach den positiven Erfahrungen im letzten Jahr mit über 60 Teilnehmern organisiert der Lerchenauer Bürgerverein auch heuer wieder einen „Verschenke-Tag“ in der Lerchenau. Am kommenden Wochenende, den 30. April und den 1. Mai 2022, ist es wieder soweit.
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Fronleichnamsspiel: Darsteller gesucht!
Im 16. und 17. Jahrhundert war die ehrwürdige St. Michaelskirche in München Theaterraum für die damals beliebten und von den Jesuiten-Patres in Massen produzierten katholischen, lateinischsprachigen Barockdramen, den sogenannten Jesuitentheaterstücken. In diesen Stücken ging es um Kirchengeschichte, christliche Märtyrer, Heiligenlegenden, um die Mission und andere religiöse wie kirchliche Sujets. 2022 soll diese Schauspieltradition der Kirche im Pfarrverband Pacem aufgegriffen werden und nach der Fronleichnamsprozession am 16. Juni ein Fronleichnamsspiel aufgeführt werden: Das Große Welttheater von Calderón de la Barca.
Der spanische Dichter und Dramatiker, der im 17. Jahrhundert lebte, von 1609 bis 1614 das Jesuitenkolleg in Madrid besuchte und nach dem Willen seiner Familie eigentlich Priester hätte werden sollte, verfasste mit „Das große Welttheater sein berühmtestes Stück. Darin geht es um das menschliche Leben, dargestellt als Theaterstück.
Wikipedia verrät dazu: „Zu Beginn tritt der Schöpfer (bei Eichendorff der Meister) auf, der gleichsam als Autor des kommenden Theaterstückes die verschiedenen Rollen verteilt. Die Welt (El Mundo) beauftragt er, das Stück ins Werk zu setzen. Jede Rolle repräsentiert einen bestimmten Aspekt des Lebens: der König, die Weisheit, die Schönheit, der Reiche, der Bauer, der Arme, ein ungetauftes verstorbenes Kind (als Verkörperung der Erbsünde). Die Akteure erhalten, was sie für das Spiel ihrer Rolle brauchen, sie sollen sie gut spielen können nach der Devise: „Handle gut, denn Gott ist Gott“. Unterstützt und gemahnt werden sie durch das Gesetz der Gnade (La Ley de Gracia), das ihnen die Devise immer wieder vor Augen hält. Bühne wird dabei die Welt, die ein Tor für den Auftritt (la cuna, die Wiege) und ein Tor für den Abgang (el sepulcro, das Grab) hat.“
Nun werden aber zunächst einmal Laienschauspieler gesucht, die vor allem eines sein müssen: schnell entschlossen. Denn die Zeit ist knapp bis Fronleichnam. Gesucht werden Interessierte zwischen 16 und 99 Jahren mit Spaß am Schauspielen. Bühnenerfahrung ist nicht notwendig, schadet aber auch nicht. Wichtig ist nur, dass man genügend Zeit hat, um regelmäßig proben zu können. Die erste Probe findet am 6. April um 19:30 Uhr im Pfarrheim von St. Peter und Paul statt.
Insektenhotel für den eigenen Garten: Workshop für Kinder
Auch Insekten brauchen ein Zuhause! Aber oft finden Wildbienen, Hummeln und Co. keinen geeigneten Wohnraum für ihre Kinderstube. Am Umwelthaus am Obergrashof bauen daher am Donnerstag, den 21. April, also in den Osterferien, Vertreter vom Verein Dachauer Moos mit Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren ein kleines Insektenhotel für den eigenen Garten. Mit verschiedenen Materialien wie Holz, Ton oder Bambusröhren bastelt jeder eine Unterkunft für die kleinen Brummer und leistet so einen Beitrag zur Artenvielfalt im Garten oder auf dem Balkon.
Treffpunkt ist am Donnerstag, den 21. April um 10 Uhr am Umwelthaus Dachauer Moos am Obergrashof 1. Der Bau der Nisthilfen dauert bis ca. 12 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 10,– € (inkl. Material).
Die Veranstalter erbitten eine Anmeldung bis 18. April unter Tel. 08131 / 275 85 85 oder umweltbil-dung@verein-dachauer-moos.de
Einen Spaziergang wert: Die Saatkrähenkolonie am Hasenbergl Nord
Ein wenig fühlt man sich in Alfred Hitchcocks Horrorfilm „Die Vögel“ versetzt, wenn man derzeit am Hasenbergl Nord beim dem kleinen hundertjährigen Kiefernhain spazieren geht, in dem früher Baracken der einstigen Fliegertechnischen Schule 3 vom Flugplatz Oberschleißheim und später des DP-Lagers standen: Zahllose Saatkrähen umfliegen derzeit die hohen Kiefern und die Laubbäume im Süden, in der die Krähenpaare in den letzten Wochen wieder eine neue Brutkolonie errichtet haben.
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Ab dem 1. April: Hotel Abasto mit neuem Restaurant
Wer in den letzten Wochen abends vorbeiging beim Hotel Abasto am Feldmochinger Bahnhof, der bemerkte, dass im Restaurant stets Dunkelheit herrschte. Und das, obwohl es doch längst keine Corona-Beschränkung des Betriebs auf bis zu 22 Uhr gab. Des Rätsels Lösung: Das Kolin, der externe Betreiber des Restaurants, hat Mitte Januar aufgehört. Loszulegen mit einem Gastrobetrieb in Corona-Zeiten bedarf ganz offensichtlich guter Nerven und eines gehörigen finanziellen Polsters … Doch ab dem 1. April geht’s weiter: aus Kolin wird Kylian.
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„Problem“-Biber am Feldmochinger See
Am Feldmochinger See ist offensichtlich ein recht aktiver Biber unterwegs.
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Feldmoching: Plastikgebirge statt Rolltreppe
Irgendwie mutet das Ganze ja wie ein großer Schildbürgerstreich an: Da wurde beim Bahnhof Feldmoching zwar vor einigen Jahren im Rahmen des U-Bahn-Anschlusses und der Umgestaltung des S-Bahnhofs im Zugangsbereich zu Gleis 1 eine Betonrampe eingebaut für eine Rolltreppe – angeblich um Sprungkosten zu vermeiden. Dabei sehen laut Bahn „unsere gültigen Richtlinien und Ausstattungshandbücher keine Fahrtreppe für Feldmoching vor“. Jahrelang stellten trotzdem immer wieder Bürger entsprechende Anträge oder monierten wahlweise die völlige Vermüllung dieser Betonrampe, die mangels anderer Nutzung von Pendlern als großer Abfalleimer genutzt wurde. Nun ist einem findigen Bahnmitarbeiter offensichtlich eine geniale Idee gekommen, diese Industriebrache einfach zu verstecken, nach dem Motto: aus dem Auge, aus dem Sinn. Schluss mit dem Wunsch nach einer Rolltreppe. Und den Unrat muss man auch nicht mehr beseitigen. Aber: Was für eine Ansammlung hässlicher Plastikteile und Verschwendung von Steuergeldern! Oder ist das Plastikungetüm vielleicht doch als moderner Bauzaun zu verstehen und die Rolltreppe kommt demnächst?




















