Derzeit herrscht zwar Sommerpause im Stadtrat, aber dennoch schreiben die zu Hause gebliebenen Stadträte eifrig weiter Anträge. Die Bayernpartei beispielsweise brachte am Mittwoch, den 14. August eine Anfrage an den OB ein zu zwei Flurnummern in der Gemarkung Feldmoching. In ihrer Anfrage möchten die Stadträte der Bayernpartei wissen, warum auf den Grundstücken in der Gemarkung Feldmoching mit den Fl.-Nrn. 435/2 und 435/3 keine Wohnbebauung zugelassen werden kann.
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Erst fällen, dann neu pflanzen – macht das Sinn?
„Herrgott lass Hirn regnen“ – das denkt sich so mancher, wenn er die jüngste Politik in Bayern und vor allem in München verfolgt. Beispiel gefällig?
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Münchner Stadtrat lässt auch den Eggarten bebauen
Es hat alles nichts geholfen. Keine 3D-Visualisierung vom künftigen Eggarten-Manhattan, keine Demos, keine Protestbriefe, keine TV-Berichte, keine Gespräche mit Stadträten … Einfach nichts. Bei sengender Hitze draußen – die reale Gefahr, dass dichtest zugebaute Städte aufheizen und abträglich werden für Menschen, das interessiert offensichtlich nicht – entschied der Stadtrat gestern, völlig unberührt von der Diskussion um das Stadtklima und um die städtische Natur, mit den Stimmen von CSU, SPD und Freien Wählern, der Vorgabe des Planungsausschusses von Anfang Juli zu folgen und den Eggarten von der CA Immo sowie der Büschl Gruppe bebauen zu lassen.
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Und wieder wurden SEM-Banner geklaut
Erneut wurden mehrere Banner gestohlen, seinerzeit im Kampf gegen die SEM an Gartenzäunen & Co. aufgehängt. Entwendet wurden erneut Plakate an der Feldmochinger wie der Lerchenauer Str. Ein Betroffener: „In der Nacht von 22.7. auf den 23.7. ist es passiert und diesmal haben sie sich noch etwas Zeit genommen, Blumen abgeschnitten und Blumentöpfe in den Bio-Muell geworfen.“
P.S. Auch in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli wurden wieder einige SEM-Banner gestohlen!
Münchner Umweltverbände fordern: Rettet den Eggarten!
Am kommenden Mittwoch, den 24. Juli entscheidet sich das Schicksal des Egarten. An diesem Tag wird im Stadtrat über das „Strukturkonzept“ für den Eggarten entschieden werden. Diese Entscheidung wäre der Startschuss für die Bebauung und damit die Zerstörung des Eggartens. Die Kreisgruppe München des BUND Naturschutz in Bayern (BN) sowie die Kreisgruppe München des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern (LBV) setzen sich für den Erhalt und gegen die Bebauung des Eggartens ein.
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Strukturkonzept für die Siedlung Ludwigsfeld beschlossen
Entgegen den Vorstellungen des BA 24, entgegen den Wünschen der Anwohner (siehe Brief der Interessengemeinschaft Ludwigsfeld (Iglu) an die Fraktionsvorsitzenden der Stadtratsparteien und an die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung weiter unten) und zum Ärger der Bürgerinitiativen (die hatten am 24. und 27. Juni in einem offenen Brief an den Stadtrat und an Stadtbaurätin Elisabeth Merk kritisch nachgefragt, warum Teile aus dem Kosmo-Gebiet herausgelöst werden?) hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats sich am Donnerstag, den 18. Juli für vertiefende Untersuchungen und die Erstellung eines Strukturkonzepts ausgesprochen.
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Am Schnepfenweg: Neuer Flächennutzungsplan liegt aus
Der Planungsbereich im Geviert Am Schnepfenweg, Kohlröschenstr., Am Blütenanger und Sonnentaustr. soll zukünftig im Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung entsprechend der umgebenden Nutzung als Allgemeines Wohngebiet WA dargestellt werden. Dahinter steht – natürlich – eine Baumaßnahme.
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Ludwigsfelder wünschen erst Diskussion und Klärung
Nachdem der Grundsatzbeschluss zur Bebauung von Arealen südlich bzw. östlich der Siedlung Ludwigsfeld mangels Zeit erst einmal im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung verschoben wurde, steht er nun als Punkt 22 wieder auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung am kommenden Donnerstagnachmittag sowie am 24. Juli auf der der Vollversammlung des Stadtrats.
Doch die Sitzungsvorlage weist nach Meinung der interessierten Ludwigsfelder Bürger viele Mängel, Widersprüche und offene Fragen auf, so dass sie nach deren Meinung nicht Grundlage für eine Zustimmung des Stadtrats sein kann. Iglu, die Interessengemeinschaft Ludwigsfeld, hat deshalb einen Brief an die Fraktionsvorsitzenden der Stadtratsparteien und an die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung geschrieben und sie gebeten dieser Vorlage nicht zuzustimmen. Der Stadtrat möge stattdessen beschließen, dass ein Grundsatzbeschluss erst nach inhaltlicher Diskussion und Klärung mit den Bürgern zur Abstimmung gebracht wird.
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10 Fragen an Münchens Grüne
Wer die Standpunkte und die Politik der Stadtratsgrünen verfolgt, der muss immer wieder irritiert den Kopf schütteln. Sind das wirklich die Grünen, die für die immer weitere Bebauung der Stadt München stimmen? Die sich für eine massive Bebauung einsetzen? Das Übergeordnete Bündnis München Nord und das Bündnis Nordost haben daher Ende Juni an Katrin Habenschaden, die bei den Kommunalwahl im nächsten Jahr erste grüne Oberbürgermeisterin Münchens werden möchte, sowie an die beiden Bundesvorstände der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, und an die beiden Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, gemeinsam einen offenen Brief geschrieben. Darin geht es um die Positionierung der Grünen in München und deren Widersprüche zur Landes- und Bundespolitik, aber auch zu den Grundwerten der Grünen. Schließlich soll jeder, der im nächsten Jahr sein Kreuz bei den Grünen wissen, wofür sie tatsächlich stehen.
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Lerchenau: Wehmütiger Abschied von der alten Volksschule
Am Freitag, den 28. Juni nahmen an die 100 Lerchenauer, Jung wie Alt, Abschied von ihrer alten Schule. Sie trafen sich vor dem ehemaligen Schuleingang und schwelgten, zusammen mit ein paar alten Lehrern, in Erinnerungen. „Weißt Du noch …?“ „Erinnert ihr euch noch an Hausmeister Degen und seine große Eisfläche im Hof?“ „Ach was war das für eine schöne Zeit, trotz manch schlechter Noten“. Oder das Fazit eines jungen Mädchens: „Hier hab ich meine beste Schulzeit verbracht.“ Wehmut umfing das Schulgebäude, das nun schon ziemlich ausgeweidet ist und auf seinen Abriss wartet – der sich verzögert hat, weil die Außenfassade Asbest enthielt.
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