Wenn Lebenszeit im Stau flöten geht: Die Zahl der Berufspendler in München hat einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr kamen rund 390.000 Menschen zum Arbeiten regelmäßig von außerhalb in die Stadt – das sind 32 % mehr als noch im Jahr 2000. Damals zählte München noch rund 295.000 sogenannte Einpendler, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Aktuell ist München damit weiter vor Frankfurt Deutschlands Pendler-Stadt Nummer 1. Die IG Bau beruft sich dabei auf eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
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Eggarten: 10 Fragen an die Stadtverwaltung
Seit der Stadtratssitzung vom 24. Juli ist klar, dass auch der Eggarten, eines der letzten Naturidylle, die München noch besitzt, und grüne Lunge für den verkehrsgeplagten Münchner Norden, ebenfalls bebaut werden soll. Die Investoren, die CA Immo und die Büschl Gruppe, haben damit ihr Ziel, den Eggarten zu „entwickeln“ erreicht. Doch eine breite Front von Bürgerintiativen mag das Areal noch nicht den Baggern überlassen. Sie verlangen in einem sehr fundierten Schreiben an OB Reiter und Stadtbaurätin Merk – mit Fristsetzung 7. Oktober – die Klärung einiger Sachverhalte. Den ungekürzten Brief finden Sie auf www.la24muc.de.
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2. Informations- und Dialogveranstaltung zur Bebauung des Eggartens
Am Donnerstag, den 26. September findet anlässlich der Auslobung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbes zur Bebauung des Eggartens von 17 bis ca. 22 Uhr im Studio Balan (und damit im Stadtbezirk 11, nicht im betroffenen Stadtbezirk 24) eine weitere Informations- und Dialogveranstaltung mit einem Infomarkt (17 bis 19 Uhr) und einer Plenumsveranstaltung mit Diskussion (19.30 bis ca. 22 Uhr) statt. Dort werden der aktuelle Planungsstand, die bislang eingegangenen Hinweise und Anregungen, die nächsten Prozessschritte inklusive Bürgerbeteiligung und der nun anstehende städtebauliche und landschaftsplanerische Wettbewerb vorgestellt.
Bei der Veranstaltung werden sowohl Vertreter des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, des Bezirksausschusses als auch der Eigentümer sowie der Fachplaner anwesend sein und für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung stehen. Weitere Details zum Info-Markt und zur Plenumsveranstaltung kann man der der schriftlichen Einladung entnehmen, die Sie hier finden.
Unterkünfte für Erzieherinnen und Erzieher schaffen
Dass das alte Kaffeemühlenhaus an der Lerchenauer Str. 321 gegenüber der Feldmochinger Grundschule zum Verkauf steht, darüber haben wir bereits in der letzten Ausgabe berichtet. Wir schrieben auch, dass wohl der Feldmochinger Geschäftsmann, der das Haus Grashof und das Haus Wilhelmine betreibt, Interesse an der Immobilie zeigt und das beste Kaufgebot abgegeben hat, was den ein oder anderen der Erbengemeinschaft überzeugte. Andererseits würde im „Dorf“ dieser Kauf als sehr kritisch gesehen werden – die zahllosen Kommentare auf dieser Website belegen das.
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Offener Brief zum Verkauf des Kaffeemühlenhauses
Eine Verkaufstafel kündigt es seit geraumer Zeit an. Das Grundstück samt Gebäude an der Lerchenauer Str. 321 (das sogenannte „Kaffeemühlenhaus“ gegenüber unserer Grund-und Hauptschule) steht zum Verkauf. Wie nun zu erfahren war, gibt es mehrere Interessenten und Bieter für den Ankauf. Einer dieser Bieter ist der Betreiber des „Haus Grashof“ an der Karlsfelder Str. 8 und des „Haus Wilhelmine“ (Wilhelmine-Reichard-Str. 20, Lerchenau).
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Kaffeemühlenhaus wird wohl demnächst verkauft!
Über das Kaffeemühlenhaus aus den frühen 1930er-Jahren an der Lerchenauer Str. 321 gegenüber der Feldmochinger Grundschule haben wir bereits mehrfach berichtet. Zuletzt vermeldeten wir Anfang Mai, dass das ehemalige Kuttner-Haus auf Immoscout zum Verkauf angeboten wird. („Alte Villa auf großem Grund in gesuchter Lage Feldmoching – renovierungsbedürftig“) Nun verdichten sich die Gerüchte, dass der Betreiber vom Haus Grashof an der Karlsfelder Str. und vom Haus Wilhelmine in der Wilhelmine-Reichard-Str. in der Lerchenau – beides „Beherbergungsbetriebe für von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen“ – sein Interesse an dem Grundstück samt Haus bekundet und ein recht gutes Angebot dafür gemacht hat.
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Wann wird die Karlsfelder Str. endlich ausgebaut?
Bei den ersten „Spaziergängen“ durch die Siedlung Ludwigsfeld im Rahmen der geplanten Nachverdichtung im östlichen und südlichen Areal und dem dafür nötigen Strukturkonzept spielte der seit vielen, vielen Jahren geplante Ausbau der Karlsfelder Str. hin zur Dachauer Str. ebenfalls eine große Rolle. Sie soll die kleine Siedlung ja bekanntlich endlich vom massiven Durchgangsverkehr entlasten. Denn momentan quälen sich morgens und abends die Pendler Stoßstange an Stoßstange durch die enge Kristallstr.
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Der Eggarten wird entrümpelt
Die Entrümpelung im Eggarten schreitet voran. Schon Ende dieser Woche soll Abnahme und Begehung der dann geräumten 15 Häuser sein. Engagierte Eggarten-Kämpfer konnten immerhin einiges vor der endgültigen Vernichtung retten: eine alte Singer-Nähmaschine, einen Schleifstein, den ein oder anderen alten Tisch, alte Bibeln, Feldpostbriefe aus dem 1. und 2. Weltkrieg, historische Fotos aus den Anfängen des Eggartens, Möbel aus den 1920er-Jahren, einen Eiskasten, den sich Ende des 19. Jahrhunderts nur wohlhabende Haushalte leisten konnten und der der Vorläufer unseres heutigen Kühlschranks ist. Gekühlt wurde dabei mit Eis, das in ein besonderes Fach mit einem Ablauf für das Schmelzwasser gelegt wurde.
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Aktualisiert: Was bedeuten die blauen Punkte im Eggarten?
In der Eggarten-Siedlung selbst, obwohl um ihr Schicksal weiter gerungen wird und engagierte Bürger das Areal noch nicht kampflos der CA Immo sowie der Büschl-Gruppe zur Bebauung überlassen wollen, herrscht derzeit idyllische Ruhe. Die Gartenpächter mähen ihren Rasen wie immer, sie hegen und pflegen ihre Blumen, ziehen ihr Gemüse groß, ernten Obst, genießen ihr kleines Paradies in der hektischen Großstadt, lauschen dem Vogelgezwitscher … Und doch haben aufmerksame Eggartler in den letzten Tagen eine kleine Veränderung bemerkt.
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Die Bebauung des Eggartens aus naturschutzfachlicher Sicht
In der heutigen Rathausumschau beantwortet Stadtbaurätin Elisabeth Merk eine am 2. Juli von Tobias Ruff (Ödp) gestellte Stadtratsanfrage bezüglich der Tiere, Pflanzen und Lebensräume im Eggarten, etwa ob eine Bebauung des Egarten überhaupt mit naturschutzfachlichen Belangen vereinbar ist und welcher Bedarf an Ausgleichsflächen durch die Bebauung ausgelöst wird.
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