Die Süddeutsche Zeitung hat als überregionale Tageszeitung immer das große Ganze im Blickfeld, selbst wenn sie lokal berichtet. So auch im Kommentar von Dominik Hutter, der gegen die Wachstumskritiker (leider gleich im ersten Wort ein Rechtschreibfehler!) in München schwere Vorwürfe erhebt. Deren Forderung, keine neuen Wohnungen mehr in der Stadt zu bauen, sei so falsch wie unverschämt. Im 24. Stadtbezirk, wo viele gegen das weitere Zubetonieren ihrer Heimat kämpfen, provozieren solche Kommentare kritische Leserbriefe wie folgenden.
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Nachverdichtung auch im Nachbarbezirk
Im April hatte die FDP-Fraktion im Stadtrat den Antrag gestellt, die Verwaltung möge doch das Nachverdichtungspotenzial entlang der nördlichen Seite der Neuherbergstr., im gesamten Bereich der Mortonstr. und des Morserings untersuchen. So freundlich aufgefordert, hat das Planungsreferat doch tatsächlich auch hier ein nicht unwesentliches Nachverdichtungspotenzial gefunden, wie in der Rathausumschau nachzulesen ist. Nur die Nordhaide ist den Stadtplanern verdichtet genug.
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Frohe Kunde: Kein Heizwerk an der Raheinstr.!
Im Rahmen unserer Recherche für die Vorschau auf das kommende Jahr haben wir auch bei den Stadtwerken München angefragt, wie weit deren Überlegungen in Sachen eines möglichen Heizwerkes an der Raheinstr. und/oder an der Lerchenstr. im Gewerbegebiet gediehen sind. Die Stadtwerke erachteten es nicht für nötig, auf unsere Anfrage zu antworten.
Aber dem Planungsreferat der Stadt, dem wir diese Frage gleichfalls stellten, haben die SWM nach einiger Zeit nun doch geantwortet. Die Antwort laut Planungsreferat: „Im Bebauungsplangebiet Nr. 2108, Raheinstr./Ratoldstr., wird vom Referat für Stadtplanungen und Bauordnung kein Heizkraftwerk geplant. Im Gewerbegebiet an der Lerchenstr. wird vom Referat für Stadtplanungen und Bauordnung derzeit auch kein Heizkraftwerk geplant.“
Die Anwohner vernehmen das mit Freude!
Kosmo: Ergänzungsantrag löst Grundsatzdebatte aus
Am Dienstag, den 18. Dezember trafen sich die Mitglieder des hiesigen Bezirksausschusses zur letzten öffentlichen Sitzung im Jahr 2018 im Pfarrsaal von St. Peter und Paul. Und wie das Jahr begonnen hatte – mit einer großen Diskussion zur städtebaulichen Entwicklung im Münchner Norden –, so endete es auch: mit einer ausgiebigen Diskussion zur Kosmo, dem Kooperativen Stadtentwicklungsmodell.
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Erster Runder Tisch: Agrarstrukturelle Untersuchung im Grüngürtel
Die Münchner Landwirte sehen sich vor dem Hintergrund der Urbanisierung in einer weiterhin prosperierenden Stadt oftmals einer Nutzungskonkurrenz und schwierigen Bewirtschaftungsbedingungen ausgesetzt.Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung ist vom Stadtrat deshalb mit der Durchführung einer agrarstrukturellen Untersuchung beauftragt worden, um konkrete Erkenntnisse über die aktuelle Lage und über die Bedürfnisse der Landwirtschaft im Münchner Grüngürtel zu gewinnen.
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München: Platz für mindestens 72.500 neue Wohneinheiten ausgemacht
In München wird gebaut wie der Teufel und es geht noch mehr: Der zweite Statusbericht zur „Langfristigen Siedlungsentwicklung“ (Lasie), der am gestrigen Mittwoch dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung vorgestellt wurde, besagt, dass es in München aktuell noch Potenzial für den Bau von rund 72.500 Wohneinheiten gibt, unter anderem auf der Fläche der ehemaligen Bayernkaserne und in Freiham Nord.
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Kommt der Einkaufsmarkt an der Feldmochinger Str. 423 doch noch?
Auf dem Grundstück an der Feldmochinger Straße 423 tut sich endlich etwas. Die Alt- und Schrottautos sind weg, ein Bagger reißt eben das Gärtnerhäusl und das Arbeiterwohnheim ab. Erneut gibt es Spekulationen, was dort nun entsteht. Laut Projektentwickler gibt es noch ein Fünkchen Hoffnung für das seit fünf Jahren bei den Münchner Behörden erkämpfte Einkaufsprojekt.
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Ein Kommentar zum dritten Hofgespräch mit CSU-Vertretern
Zum Feldmochinger Hofgespräch vom 19. September erreichte uns folgender „Offener Brief“, den Sonja Sachsinger von der Aktionsgemeinschaft „Rettet den Münchner Norden“ an Stadtrat Pretzl schrieb.
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Bahnhofsgaststätte weicht Hotel
Die Feldmochinger Bahnhofgaststätte ist Geschichte. Die Ladenzeile entlang der Paul-Preuß-Str. ebenso. In nicht einmal zwei Wochen wurden die alten Gemäuer Ende August abgebrochen. Nun muss der Bauschutt abtransportiert werden, dann kommt die Verbaufirma und setzt Bohrpfahl- und Spundwände, auf dass anschließend der alte Keller beseitigt und die Baugrube ausgehoben werden kann. Die Bäume auf dem Grundstück wurden schon vor längerem gefällt, die hohen Bäume im Osten entlang dem angrenzenden Bahnsteig sollen, wenn sie denn die Bauarbeiten mit Baumschutz gut überstehen, erhalten werden. Da wir in den letzten Tagen immer wieder angesprochen wurden, was denn nun dort hinkommt, hier der Bericht, den wir Anfang Mai in der gedruckten Ausgabe des Lokal-Anzeigers veröffentlichten.
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Die alte Bahnhofsgaststätte gibt es nicht mehr
Nostalgiker müssen nun endgültig an den Resten des ehemaligen Eingangsbereiches der Bahnhofsgaststätte in Feldmoching Abschied nehmen. Das alte Gemäuer ist so gut wie dem Erdboden gleich gemacht. Morgen, sprich am Freitag, den 23. August beginnt der Abriss der ehemaligen Ladenzeile an der Paul-Preuß-Str. Schon zum Monatsende soll auch dieses Haus für immer verschwunden sein. Reinhard Krohn
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