Wie können die Städte bezahlbaren Wohnraum erhalten oder gar schaffen? Vor dieser immer drängenderen Herausforderung stehen zahlreiche Kommunen in Deutschland. Vor allem die rasant steigenden Bodenpreise in den Ballungsgebieten erweisen sich – spätestens seit der Finanzkrise – als Preistreiber.
„Die Entwicklung macht einem Angst“
Ein weiterer Schritt hin zur dichten Bebauung des langgezogenen Streifens entlang der Ratold-/Raheinstr. mit mindestens 900 Wohneinheiten und Gewerbeflächen ist getan. Am Montag, den 6. November fand die Erörterungsveranstaltung im BOS-/FOS-Schulgebäude an der Schleißheimer Str. statt. Dabei wurde die Öffentlichkeit über die fertige Rahmenplanung informiert, die doch in einigen Punkten gegenüber dem Siegerentwurf weiterentwickelt wurde. Zufrieden mit der massiven Bebauung zeigte sich nach der dreieinhalbstündigen Veranstaltung keiner der Besucher. Und dass der zunehmende Verkehr eine schwere Belastung für Feldmoching wird, diese Befürchtung teilt in weiten Punkten auch Verkehrsplaner Robert Adam. Ehe die Bagger anrücken, werden noch weitere zwei bis drei Jahre der Planungen folgen.
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Rewe eröffnet voraussichtlich Ende Januar
Der Koloss am Walter-Sedlmayr-Platz strebt, zumindest, äußerlich, seiner Vollendung entgegen. Dennoch müssen sich die Feldmochinger in Sachen Rewe noch etwas gedulden. Es geistert zwar das Gerücht durch den Ort, der Vollsortimenter werde am 6. Dezember eröffnen. Doch da kommt „nur“ der Nikolaus, nicht aber der Rewe. Laut Pressestelle wird der Markt am Walter-Sedlmayr-Platz voraussichtlich erst Ende Januar 2018 eröffnen.
Einwendung gegen das Bauvorhaben Ratold-/Raheinstr.
Am vergangenen Montag war die öffentliche Erörterung zum Bauvorhaben Ratold-/Raheinstr. Dabei wurde die Bevölkerung von den zuständigen Behördenvertreter sowie dem Architekten des Siegerentwurfs über den Stand der Planungen informiert. Wer an diesem Abend keine Zeit hatte, aber wissen möchte, was auf ihn zukommt, der kann die entsprechenden Unterlagen, aus denen er sich über Ziele und Zweck der Planung, unterschiedliche Lösungen und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung informieren kann, noch bis einschließlich 16. November etwa beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Hochhaus an der Blumenstr. 28b, Auslegungsraum im Erdgeschoss, Raum 071, Montag mit Freitag von 6.30 bis 18 Uhr einsehen. Näher ist es, seine Schritte in die Stadtbibliothek Hasenbergl, Blodigstr. 4, zu lenken. Dort liegen die Unterlagen ebenfalls aus (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10 bis 19 Uhr und Mittwoch von 14 bis 19 Uhr).
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Statt SEM in München – regionale Zusammenarbeit über die Stadtgrenze hinweg
Die Stadtratsfraktion von FDP – Hut hat heute, am Montag, den 23. Oktober einen Antrag eingebracht, der nach Ansicht der Bürger des Münchner Nordens in die richtige Richtung gehen dürfte. Der Antrag lautet:
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SEM Nord: Grüne wünschen ein agrarstrukturelles Gutachten
Die Fraktion Die Grünen – Rosa Liste hat am Dienstag, den 10. Oktober einen weiteren Antrag eingebracht, der die geplante SEM Nord betrifft. Danach soll das Planungsreferat für den geplanten Bereich der SEM Nord frühzeitig ein agrarstrukturelles Gutachten erarbeiten. Darin sollen alle aktuellen Daten und auch die Entwicklungsperspektiven der Landwirtschaft im Planungsgebiet ermittelt und Vorschläge zu deren Sicherung und Umsetzung formuliert werden.
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Pläne für die Bebauung Ratold-/Raheinstr. liegen aus
Auf den ehemaligen Bahnflächen im Münchner Norden entlang der Bahnlinie München – Regensburg im Stadtbezirk 24 (Feldmoching– Hasenbergl) sollen nach Einstellung der Planungen für die Staatsstraße 2342 (neu) rund 920 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau errichtet werden. Die Unterlagen, aus denen sich die Öffentlichkeit über Ziele und Zwecke der Planung, unterschiedliche Lösungen und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung informieren kann, liegen vom 16. Oktober bis einschließlich 16. November an folgenden städtischen Dienststellen zur Einsicht aus.
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Bürgermeister Josef Schmid beim Heimatboden-Stand
Am Rande der Eröffnung der Gewerbeschau 2017 am Samstag, den 7. Oktober in der Mehrzweckhalle durch Münchens 2. Bürgermeister Josef Schmid stellte der sich am Infostand der Initiative „Heimatboden München“ einem lebhaften Gedankenaustausch mit den dortigen Vertretern.
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Leserbrief zu einem Artikel in der SZ
In der Süddeutschen Zeitung erschien am 12. September unter der Überschrift „Städtebauliche Ärgermaßnahme. Zum Verdruss der SPD torpediert die CSU das Verfahren für ein neues Viertel im Norden“ ein Artikel, der bei der Bevölkerung im Münchner Norden auf weites Unverständnis stieß. Reinhard Krohn, freier Autor des Lokal-Anzeigers, schrieb daraufhin einen Leserbrief an die SZ, der aus unterschiedlichen Gründen dann nicht veröffentlicht wurden. Wir wollen seiner Stimme Gehör verschaffen.
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So soll das Wohngebiet an der Linkstr. verdichtet werden
Am 15. September tagte das Preisgericht zum städtebaulichen Wettbewerb für die Nachverdichtung im Bereich Link-/Harpprecht-/Schleißheimer Str./Dülferwiese am Hasenbergl. Im Rennen waren zehn Architekturbüros. Es gewann der Entwurf von Querkraft Architekten aus Wien. Ein zweiter Preis wurde an Fink und Jocher aus München vergeben. Die beiden Entwürfe kommen, wie auch der 3. Preis, als einzige ohne die umstrittene Aufstockung der bereits bestehenden Zeilenhäuser aus. Die Entwürfe können noch bis zum 29. Oktober im Planungsreferat in der Blumenstr. 28b besichtigt werden, jeweils 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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