Kunst braucht Raum und was gibt es derzeit im idyllisch halbverfallenen Eggarten mehr als Freiraum samt natürlichen Anregungen, an denen Auge und Fantasie hängen bleiben. Diese kreative Spielwiese genossen am Sonntag, den 25. Juli Studentinnen und Studenten der Bildhauerklasse von Prof. Hermann Pitz im Rahmen ihrer Jahresausstellung 21 „egg*arten“ sichtlich. Sie eroberten sich das verwunschene Areal an verschiedenen Stellen mit Installationen und Aktionen und setzten sich dabei mit dessen Geschichte und vor allem dessen drohender Zukunft auf kreativ besondere Art und Weise auseinander.
Infotafeln rund um Feldmoching: Größeres Wissen, bessere Verständigung
Am Rande einiger Felder in der Feldmochinger Flur stehen neuerdings auffällige Informationstafeln, deren Inhalte durchaus lesenswert sind. Besonders für diejenigen Tagesausflügler, die allein oder in Begleitung der gesamten Familie aus dem städtischen Raum Münchens kommen oder überhaupt mit unserer Landwirtschaft nicht so eng verbunden sind. Aufgestellt haben diese farbig bedruckten Tafeln Feldmochinger Bauern.
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Endlich ein Fischaufstieg am Würmkanal
Zwischen Würmkanal und Schwebelbach auf Höhe des Eishüttenplatzes entsteht in den kommenden Wochen eine Höhenüberwindung für die Fische zwischen dem Würmkanal und dem tiefer gelegenen Schwebelbach. Was Fischwirte, Biologen und Naturfreunde seit Jahrzehnten fordern, wird jetzt endlich realisiert. Der Bewegungs- und Lebensraum unserer heimischen Fische im Großraum der Fließgewässer des Münchner Nordens, des Dachauer Gebiets, des nördlichen Landkreises München und darüber hinaus wird sich mit diesem Wanderweg neu erschließen und deren natürliche Lebensweise fördern. Ein Grund zur Freude!
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Feldmoching: Bänderweihe und „Pfarrfest dahoam“ bei prächtigem Wetter
Bei bestem Wetter beging die Gemeinde von St. Peter und Paul am Sonntag, den 27. Juni den Namenstag ihrer Patrone mit einem festlichen Gottesdienst im Pfarrgarten. Gleich zu Beginn wurde in diesem festlichen Rahmen – zehn Fahnenabordnungen der hiesigen Vereine gaben sich ebenso die Ehre wie die Feldmochinger Blaskapelle, die für den musikalischen Rahmen sorgte – das neue Fahnenband des TSV Feldmoching gesegnet, das dem Verein schon letztes Jahr anlässlich seines 100-jährigen Bestehens vom ehemaligen Vorstand Ernst Wallner gespendet wurde. Ein Pfarrfest im üblichen Sinne wurde es dann natürlich Corona-bedingt nicht. Trotzdem war es „toll“, wie zahlreiche Kirchenbesucher anerkennend, eine weiße Papiertüte mit Aufschrift „Pfarrfest dahoam“ schwenkend, auf dem Nachhauseweg meinten.
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Ein Getreidefeld à la Monet
Ein Mohnfeld à la Monet erfreut seit ein paar Wochen die Autofahrer an der B471 gen Dachau. Wir waren nicht die einzigen, die im Umfeld hielten und diesen wunderbaren Anblick fotografisch festhielten. In Badersfeld und der Dachauer Gemarkung ist es übrigens nicht das einzige Feld. Eine wahre Augenweide!
Der 24. Stadtbezirk wird enorm wachsen – genießen Sie heute noch die Natur!
München wächst weiter, sagt der städtische Demografiebericht Teil 1 mit der Bevölkerungsprognose von 2019 bis 2040. Die Stadt sei besonders für junge Leute attraktiv und werde immer vielseitiger und internationaler. Die Corona-Pandemie habe 2020 das Bevölkerungswachstum nur vorübergehend unterbrochen, meint die Stadt. Ende 2019 waren rund 1,591 Mio. Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnsitz in der bayerischen Landeshauptstadt gemeldet. Bis Ende 2040 wird eine Zunahme um 16 % prognostiziert. München hätte dann 1,845 Mio. Einwohner. Die Neubürger zieht es in erster Linie wegen der Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie der Hochschulen und Universitäten nach München. München befindet sich seit über 20 Jahren in einer Wachstumsphase. Seit 2017 hat sich die hohe Wanderungsdynamik der Jahre 2011 bis 2015 allerdings etwas abgeschwächt.
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Feldmochinger Impressionen
Die neue Saison 2021 für Blühpatenschaften hat begonnen
Die Vergabe und Übernahme von Blühpatenschaften ist eine sehr gute Idee für alle diejenigen Menschen, die sich nicht damit begnügen wollen, das Bienen- und Insektensterben zu beklagen, sondern aus persönlichem Verantwortungsgefühl heraus etwas Konkretes dagegen tun möchten. Viele Mosaiksteine kleiner Beiträge führen in der großen Zahl schließlich auch zu einem guten Ergebnis.
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Künstlerin Eleonora Brauerhoch stirbt mit 87 Jahren
In der aktuellen Ausgabe erinnern wir die Feldmochinger Malerin Eleonora Brauerhoch, die am 25. März zuhause in der Ponkratzstr., wie sie es sich gewünscht hat, gestorben ist. Wir haben an diesen unabhängigen, freien Geist erinnert. An eine sehr eigenständige Frau, die sich nie unterkriegen ließ von den körperlichen Beeinträchtigungen, in der Folge einer Polio-Infektion im Alter von sechs Jahren. Eine Kämpfernatur, die zwar die gelähmten Oberarme nicht heben konnte, aber trotzdem malte und sogar Trompete spielte. Viele Feldmochinger werden sich an die lebhafte, resolute, neugierig interessierte, aufgeschlossene Eleonora Brauerhoch erinnern, die es sich selbst im hohen Alter nicht nehmen ließ, auffällig bunt, aber stets stil- und farbensicher gekleidet zu sein, mit bunten großen Brillen, flammend roten Haaren und immer sorgfältig geschminkt. Auffällig eben.
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Eine Streuobstwiese am Nord-West-Sammelkanal
Das ist ja mal ein erfreuliches Zeichen von der Münchner Stadtentwässerung an den Münchner Norden. Die langjährige Buddelei beim Bau des gigantischen Nord-West-Sammelkanals und die damit verbundenen Behinderungen und Unannehmlichkeiten, nicht zu vergessen die mit dem Kanalbau verbundenen Wasserprobleme für die Bewohner im nördlichen Bereich Feldmochings seit Anfang der 1990er- bis zur Mitte der 2010er-Jahre finden nun ihren – hoffentlich – versöhnlichen Abschluss. Die verbliebenen Narben von diesem in unserem ländlichen Umfeld einmaligen Tiefbauprojekt sollen nun eine optische Aufhübschung erfahren. Begrüßen wir diese Absicht und freuen wir uns darüber.
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