Eine 73-jährige verwitwete Münchnerin war am Samstag, den 8. Februar morgens um 9.20 Uhr zu Fuß auf dem Aldi-Parkplatz an der Dülferstr. unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt fuhr eine bislang unbekannte Pkw-Fahrerin mit ihrem Geländewagen, von der Dülferstr. her kommend, auf den Parkplatz, um im weiteren Verlauf nach links zu den Stellplätzen abzubiegen. Hierbei übersah sie die 73-Jährige und erfasste die Rentnerin mit der Wagenfront. Die Münchnerin kam bei dem Zusammenstoß zu Sturz und zog sich eine Kopfplatzwunde zu, die in einer Klinik behandelt werden musste. Die bislang unbekannte Autofahrerin entfernte sich nach dem Zusammenstoß von der Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern und ohne ihre Personalien feststellen zu lassen.
Die Fußgängerin beschreibt die flüchtige Fahrerin als rund 35 bis 40 Jahre alt, mit schulterlangen, brünetten Haaren. Bei dem Pkw handelt es sich um einen Geländewagen, ähnlich einem Range Rover in heller Farbe (beige oder hellgrau). Ob das Fahrzeug durch den leichten Anstoß beschädigt wurde, ist nicht bekannt.
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, Tel.: 62 16 33 22, in Verbindung zu setzen.
Virginia Depot soll endlich rechtlich gesichert werden
Am Dienstag, den 11. Februar brachte die Fraktion „die Grünen / Rosa Liste“ im Stadtrat den Antrag ein, endlich das Gleislager Neuaubing, das Gleisdreieck Pasing und das Virginia Depot als geschützte Landschaftsbestandteile auszuweisen. Schließlich sei es Beschlusslage, diese naturschutzfachlich besonders hochwertigen und wertvollen Flächen rechtlich zu sichern. Doch durch unsachgemäßen Umgang (verbotene Nutzungen, Ablagerung von Gegenständen etc.) verlieren die Flächen zum Teil ihre Wertigkeit, weil die Öffentlichkeit nicht über die Besonderheit der Gebiete und einen sachgemäßen Umgang informiert werden.
Die Unterschutzstellung dagegen betont diese Wertigkeit der Flächen. Mit Hinweisschildern und Infotafeln können die besonderen Schutzziele sowie auch Ge- und Verbote deutlich gemacht und die Besonderheit des Gebietes herausgestellt werden, so heißt es in dem Antrag weiter.
Kita am Paul-Huml- Bogen startet später
Lerchenau: Container für wohnsitzlose Menschen
Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2014 sollen dort dann „wohnungslose Haushalte“ untergebracht werden.
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Wer hilft künftig beim Aufstellen von Maibäumen?
Der einzige Baum, den die Berufsfeuerwehr anscheinend weiter aufstellt, ist der Christbaum am Marienplatz.
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Erste Pläne für ein Alten- & Servicezentrum am Stanigplatz
Auch wenn das Schreiben des Münchner Referats an den Bezirksausschuss 24 den verwirrenden Hinweis enthielt „Der Bauherr wurde am 21.01.2014 zur Zurückziehung aufgefordert“, diskutierten die Lokalpolitiker heftig über die Bauvoranfrage, so wie sie nun eben vorlag.
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Feldmoching: Hurra, wieder ein Kindergarten!
Die „Bauerhof-Kita“ befindet sich, so wird bereits heftig geworben, „ein paar Gehminuten vom Feldmochinger See entfernt, bietet eine riesige Freifläche und einen eigenen Streichelzoo. Naturpädagogik, Waldpädagogik und Tierpädagogik werden hier im Fordergrund stehen.“
Da bleibt nur zu hoffen, dass der „Fordergrund“ wie die anderen Schreib-, Komma- und Grammatikfehler im Werbetext nur flüchtige „Vertipper“ waren und die Betreuung der Kleinsten und Kleinen ansonsten sorgfältig und liebevoll vorgenommen wird. Die „Möglichkeiten für phantasievolle, ausgedehnte und faszinierende Naturbegegnungen“ (O-Ton Werbetext) kosten schließlich einiges: ein Kinderkrippenplatz von 570 Euro bis 1.250 Euro pro Monat (bei Kindern unter 12 Monaten erhöht sich die Monatsgebühr noch einmal um 5 %) und ein Kindergartenplatz von 750 bis 915 Euro. Die Anmeldegebühr beträgt 500 Euro, die Essenspauschale im Kindergarten 110 Euro.
Präventionsautomat soll an die U-Bahnhaltestelle Dülferstr.
In der Januar-Sitzung beschäftigte sich der Bezirksausschuss 24 erneut mit der geplanten Aufstellung eines „Spritzenautomaten“. Den will die Münchner Aids-Hilfe nun an der Rückseite des U-Bahnaufgangs Dülferstr. aufstellen, nicht zur Straße, sondern zum Dülferanger hin, damit er vom vorbeifahrenden Verkehr nicht einsehbar ist. An dem sogenannten HIV-Präventionsautomaten können Suchtkranke anonym saubere, sterile Spritzen für 50 Cent ziehen, aber auch Kondome sind dort zu bekommen. Der Automat, der so aussieht wie seine Zigarettenkollegen, wird der fünfte seiner Art in München sein und soll, so war auf der BA-Sitzung zu erfahren, das erste halbe Jahr unter verstärkter Beobachtung der Polizei stehen. Laut Fachstellen holten sich die Suchtkranke die Bestecke sehr unauffällig, so hieß es auf der Sitzung der Lokalpolitiker weiter. Für den Aufstellort spreche, dass er gut erreichbar und keine Wohnbebauung in der Nähe sei mit Leuten, die hinterm Fenster neugierig lauerten. Der Unterausschuss soll vor einer Entscheidung sich aber noch einmal mit dem Thema befassen und die Örtlichkeit in Augenschein nehmen.
Vom Kriegerverein über Veteranenverein zum Heimat- und Kameradschaftsverein
Der Vereinsvorstand hofft, mit dieser Namensänderung unsere moderne Gesellschaft mit seinen traditionellen Vereinszielen besser erreichen zu können. Man will damit die ideellen Inhalte zwar nicht aufgeben, aber dem geänderten sprachlichen Verständnis Rechnung tragen.
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Gartenbau lässt Gefahrenbäume fällen
Nicht nur entlang der Bahngleise und an den Seen sind Arbeiter bereits seit Wochen eifrig mit dem Auslichten und Zurückschneiden von Bäumen & Büschen beschäftigt. Das Gartenbaureferat will in nächster Zeit auch etliche Gefahrenbäume im 24. Stadtbezirk fällen lassen beziehungsweise hat dies bereits getan. So mussten an der Lassallestr., Am Reigersbach und bei der Josef-Frankl-Str. einige absterbende Bäume gefällt werden. Am Stanigplatz, bei der Weitlstr. und an der Schleißheimer Str. müssen noch zwei Robinien, vier vom Pilz befallene Eschen und zwei dürre Pappeln beseitigt werden. Dafür werden Feldahorn und Baumhasel nachgepflanzt – in der Hoffnung, dass sie weniger anfällig sind.


















