In Feldmoching werden nicht nur wie wild Häuser und Wohnungen gebaut – auch im Straßenbereich stehen in den nächsten Wochen größere Bauarbeiten an. So ist noch bis zum 11. September, zum Ende der Sommerferien also, die Georg-Zech-Allee eine Einbahnstraße und lediglich einspurig zu befahren – derzeit nur von West nach Ost, also von der Feldmochinger- hin zur Lerchenauer Str.
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Polizeieinsatz im Haus Grashof wegen Ruhestörung
Rücksichtnahme auf andere? Das war einmal. Heutzutage leben sich gar viele ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen und die Umwelt aus. Da wird lautstark bis tief in die Nacht hinein im Garten gefeiert und gegrölt. Da wird der Fernseher oder das Radio so laut aufgedreht, dass die Sendung im ganzen Garten (und natürlich darüber hinaus) zu vernehmen ist. Und auch Bewohner des Hauses Grashof genossen am letzten Sonntag noch spätabends die laue Sommernacht: Laut Polizei feierte eine Großfamilie im Innenhof einen Geburtstag. Doch: Die einen feiern und den anderen stinkst.
Ein dort wohnender Familienvater wollte bei der Partygesellschaft um Ruhe bitten. Dabei kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Folge die Polizei gerufen wurde. Die rückte, so berichteten uns Anwohner, gegen 0.30 Uhr in Form von vier Polizei-VW-Bussen, drei Streifen- und einem Rettungswagen an. Doch selbst so viel Polizeipräsenz beruhigte einen der Feiernden nicht, weshalb er in Gewahrsam genommen und in Handschellen abgeführt wurde. Insgesamt, so war aus der Nachbarschaft zu hören, benötigten die Beamten 30 min., um die tumultartigen Szenen einigermaßen zu beruhigen.
Feldmochinger Blaskapelle: Die wohl kurioseste Probe
Am vergangenen Donnerstag hat die Feldmochinger Blaskapelle nach fast dreieinhalbmonatiger Pause den Probebetrieb wieder aufgenommen. Vor zwei Wochen wäre das noch undenkbar gewesen. Aber auf Drängen der bayerischen Blasmusikverbände wurden dann – in Anlehnung an die bereits früher wieder möglichen sportlichen Aktivitäten – ein paar Lockerungen bei der bayerischen Staatsregierung durchgesetzt. Anfangs war die Rede davon, dass nur Proben mit maximal zehn Personen inklusive Dirigent (aber der zählt doch eigentlich nicht, schließlich produziert er, zumindest wenn er den Mund hält, die wenigsten Aerosole) unter zahlreichen Hygieneauflagen möglich sind.
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Schwerer Verkehrsunfall auf der A99
Wer den gestrigen „Zwischensommer“ ohne Regen ausnutzte und sich gegen 3 Uhr am Feldmochinger See aufhielt, konnte das fast 20-minütige Sirenengeheul von Polizei- und Feuerwehreinsatzwagen sowie den Hubschrauber nicht überhören bzw. -sehen. Um 14.32 Uhr war es auf der A99 in Fahrtrichtung Lindau kurz vor der Ausfahrt Ludwigsfeld nämlich zu einem schweren Unfall gekommen.
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Nachschub für Bienen und andere Insekten
Immer mehr Menschen interessieren sich für das Leben und die Lebensräume der Insektenwelt und im Speziellen für das der Haus- und Wildbienen. Auch darum, weil die Politik und infolge die Medien trotz der alles überragenden weltweiten Corona-Probleme nach wie vor diesem ebenfalls globalen Thema einen sehr hohen Stellenwert einräumen. Man kann sich dieses großen Naturschutzthemas kaum entziehen. Doch die einseitige Rüge der vermeintlich ausgemachten Natursünder kann auf Dauer nicht zielführend sein. Wir alle sind aufgerufen, uns verantwortlich zu fühlen und das Unsere beizutragen. Die unvorstellbare Vielfalt der Insektenwelt braucht eine gesicherte Nahrungs- und Lebensgrundlage, auch und ganz besonders hier bei uns, am Rand der Millionenstadt München. Denn wir Menschen brauchen beispielsweise die Bienen sehr viel dringender als etwa die Bienen uns!
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Der Schandfleck von Feldmoching
Mit dem Beschluss des Bauausschusses vom 8.10.2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20/V 15997) wurde die Aufwertung von fünf unansehnlichen Plätzen in München auf den Weg gebracht: Barer Str./Ecke Nordendstr., Esperantoplatz, Europaplatz, Lorettoplatz und der Bonner Platz. Zuletzt wurde noch Anfang November 2019 die Umgestaltung und Aufwertung für den Willy-Brandt-Platz im Bauausschuss auf den Weg gebracht. Wir wollen jetzt keinen Hässlichkeitsvergleich anstellen und rufen, dass in Feldmoching gewiss der noch viel hässlichere Platz zu finden ist, der eine Umgestaltung noch mehr verdient, ja dringend nötig hätte. Aber die Fotos vom gestrigen Sonntag zeigen wieder einmal eindrucksvoll die in Stein zementierte Mittelmäßigkeit, die Tristesse und Monotonie dieses völlig unökologischen Platzes, der selbst an sonnigen Nachmittagen keinen Menschen zum Verweilen einlädt. Ein Schandfleck für Feldmoching, vor allem wenn ihn die Anwohner dann auch noch so verlottern lassen!
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Ein Strauß voller Muttertagsblumen
Damit Sie jetzt beim Anblick des Walter-Sedlmayr-Platzes nicht ganz depressiv werden, noch ein paar Fotos von den schönen Seiten Feldmochings, hier vom Feldmochinger Anger. Der so lange schon von der Stadt versprochene Grünzug kommt zwar nicht in die Gänge, aber die Natur erfreut diejenigen, die sich einen Blick für die Kleinigkeiten bewahrt haben, mindestens genauso gut. Es muss nicht immer die von Menschenhand angelegte „Flächenkulisse“ sein. Biodivers ist die Natur ganz von alleine, wenn man sie nur lässt. Auch diese Fotos stammen von Gerlinde Dunzinger und wurden gestern, am Muttertag, aufgenommen.
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Die Schönheiten des Münchner Nordens entdecken
Den Corona-Beschränkungen sei dank haben wir gerade ja eine gute Gelegenheit und Zeit, mal unsere Umgebung näher kennenzulernen. Der Münchner Norden kann so schön sein und hat, Gott sei’s gedankt, noch viel Natur zu bieten! Anbei wieder einmal schöne Impressionen vom vergangenen Sonntag – die Fotos hat uns Gerlinde Dunzinger zugeschickt!
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Neue Website „Kinderwelten“ mit vielen Ideen für Kinder
Die neue Webseite www.kjr-kinderwelten.de, die der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) soeben online gestellt hat, bietet zur Corona-Zeit und darüber hinaus viele spannende Anregungen, um kreativ zu werden. Sie ist zugleich Bühne und Sprachrohr für Kinder, Ideenbörse und Notrufsäule
Denn seit dem 16. März sind die Münchner Kinder- und Jugendtreffs geschlossen. „Es gibt jedoch ganz viele Angebote für Kinder im Netz“, sagt Kerstin Hof, „und zwar von Münchner Freizeitstätten und vielen Partnern der Kulturellen Bildung in München“. Hof ist Kinderbeauftragte beim KJR, dem mit 50 Freizeitstätten größten Träger in München.
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Erneut Blühpatenschaften für 2020 übernehmen
Die Corona-Pandemie hält uns fest im Griff, aber wir sollten nicht vergessen, dass die fortschreitenden Klima- und Umweltkatastrophen auf der ganzen Erde die Menschheit nicht weniger dramatisch bedrohen. Und dies nicht „nur“ wenige Monate lang, sondern über Jahrzehnte hinweg. Darum gilt das Jahr 2020 als ein herausragendes Jahr, dessen Herausforderungen wir heute noch gar nicht übersehen, eher befürchten können.
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