Am vergangenen Donnerstag hat die Feldmochinger Blaskapelle nach fast dreieinhalbmonatiger Pause den Probebetrieb wieder aufgenommen. Vor zwei Wochen wäre das noch undenkbar gewesen. Aber auf Drängen der bayerischen Blasmusikverbände wurden dann – in Anlehnung an die bereits früher wieder möglichen sportlichen Aktivitäten – ein paar Lockerungen bei der bayerischen Staatsregierung durchgesetzt. Anfangs war die Rede davon, dass nur Proben mit maximal zehn Personen inklusive Dirigent (aber der zählt doch eigentlich nicht, schließlich produziert er, zumindest wenn er den Mund hält, die wenigsten Aerosole) unter zahlreichen Hygieneauflagen möglich sind.
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Schwerer Verkehrsunfall auf der A99
Wer den gestrigen „Zwischensommer“ ohne Regen ausnutzte und sich gegen 3 Uhr am Feldmochinger See aufhielt, konnte das fast 20-minütige Sirenengeheul von Polizei- und Feuerwehreinsatzwagen sowie den Hubschrauber nicht überhören bzw. -sehen. Um 14.32 Uhr war es auf der A99 in Fahrtrichtung Lindau kurz vor der Ausfahrt Ludwigsfeld nämlich zu einem schweren Unfall gekommen.
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Nachschub für Bienen und andere Insekten
Immer mehr Menschen interessieren sich für das Leben und die Lebensräume der Insektenwelt und im Speziellen für das der Haus- und Wildbienen. Auch darum, weil die Politik und infolge die Medien trotz der alles überragenden weltweiten Corona-Probleme nach wie vor diesem ebenfalls globalen Thema einen sehr hohen Stellenwert einräumen. Man kann sich dieses großen Naturschutzthemas kaum entziehen. Doch die einseitige Rüge der vermeintlich ausgemachten Natursünder kann auf Dauer nicht zielführend sein. Wir alle sind aufgerufen, uns verantwortlich zu fühlen und das Unsere beizutragen. Die unvorstellbare Vielfalt der Insektenwelt braucht eine gesicherte Nahrungs- und Lebensgrundlage, auch und ganz besonders hier bei uns, am Rand der Millionenstadt München. Denn wir Menschen brauchen beispielsweise die Bienen sehr viel dringender als etwa die Bienen uns!
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Der Schandfleck von Feldmoching
Mit dem Beschluss des Bauausschusses vom 8.10.2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20/V 15997) wurde die Aufwertung von fünf unansehnlichen Plätzen in München auf den Weg gebracht: Barer Str./Ecke Nordendstr., Esperantoplatz, Europaplatz, Lorettoplatz und der Bonner Platz. Zuletzt wurde noch Anfang November 2019 die Umgestaltung und Aufwertung für den Willy-Brandt-Platz im Bauausschuss auf den Weg gebracht. Wir wollen jetzt keinen Hässlichkeitsvergleich anstellen und rufen, dass in Feldmoching gewiss der noch viel hässlichere Platz zu finden ist, der eine Umgestaltung noch mehr verdient, ja dringend nötig hätte. Aber die Fotos vom gestrigen Sonntag zeigen wieder einmal eindrucksvoll die in Stein zementierte Mittelmäßigkeit, die Tristesse und Monotonie dieses völlig unökologischen Platzes, der selbst an sonnigen Nachmittagen keinen Menschen zum Verweilen einlädt. Ein Schandfleck für Feldmoching, vor allem wenn ihn die Anwohner dann auch noch so verlottern lassen!
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Ein Strauß voller Muttertagsblumen
Damit Sie jetzt beim Anblick des Walter-Sedlmayr-Platzes nicht ganz depressiv werden, noch ein paar Fotos von den schönen Seiten Feldmochings, hier vom Feldmochinger Anger. Der so lange schon von der Stadt versprochene Grünzug kommt zwar nicht in die Gänge, aber die Natur erfreut diejenigen, die sich einen Blick für die Kleinigkeiten bewahrt haben, mindestens genauso gut. Es muss nicht immer die von Menschenhand angelegte „Flächenkulisse“ sein. Biodivers ist die Natur ganz von alleine, wenn man sie nur lässt. Auch diese Fotos stammen von Gerlinde Dunzinger und wurden gestern, am Muttertag, aufgenommen.
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Die Schönheiten des Münchner Nordens entdecken
Den Corona-Beschränkungen sei dank haben wir gerade ja eine gute Gelegenheit und Zeit, mal unsere Umgebung näher kennenzulernen. Der Münchner Norden kann so schön sein und hat, Gott sei’s gedankt, noch viel Natur zu bieten! Anbei wieder einmal schöne Impressionen vom vergangenen Sonntag – die Fotos hat uns Gerlinde Dunzinger zugeschickt!
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Neue Website „Kinderwelten“ mit vielen Ideen für Kinder
Die neue Webseite www.kjr-kinderwelten.de, die der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) soeben online gestellt hat, bietet zur Corona-Zeit und darüber hinaus viele spannende Anregungen, um kreativ zu werden. Sie ist zugleich Bühne und Sprachrohr für Kinder, Ideenbörse und Notrufsäule
Denn seit dem 16. März sind die Münchner Kinder- und Jugendtreffs geschlossen. „Es gibt jedoch ganz viele Angebote für Kinder im Netz“, sagt Kerstin Hof, „und zwar von Münchner Freizeitstätten und vielen Partnern der Kulturellen Bildung in München“. Hof ist Kinderbeauftragte beim KJR, dem mit 50 Freizeitstätten größten Träger in München.
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Erneut Blühpatenschaften für 2020 übernehmen
Die Corona-Pandemie hält uns fest im Griff, aber wir sollten nicht vergessen, dass die fortschreitenden Klima- und Umweltkatastrophen auf der ganzen Erde die Menschheit nicht weniger dramatisch bedrohen. Und dies nicht „nur“ wenige Monate lang, sondern über Jahrzehnte hinweg. Darum gilt das Jahr 2020 als ein herausragendes Jahr, dessen Herausforderungen wir heute noch gar nicht übersehen, eher befürchten können.
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Arbeitsreiche Pflanzzeit im Frühjahr
Das sonnenreiche Wetter, die abgetrockneten Felder und die bereits mit einigen Plusgraden wärmeren Nächte treiben die Bauern und die Gärtner auf ihre Felder. Für die Bauern ist nun die hohe Zeit des Kartoffellegens und die Gärner pflanzen gerade ihre in den Gewächshäusern vorgezogenen Pflänzchen, etwa Salat, Kohlrabi und weitere leckere und gesunde Gemüsearten auf die zuvor sorgfältig vorbereiteten Gemüsefelder. Allerdings werden die empfindlichen Pflänzchen vor immer noch möglichen Nachtfrösten mit Geweben oder Folien geschützt.
Die für uns Menschen so wertvolle Kartoffelfrucht direkt von den Bauern ist ganz einfach unverzichtbar. Feldmoching war einmal ein bedeutendes „Kartoffeldorf“, ganz besonders als es galt, die früheren Pfanniwerke in München mit hochwertigen Qualitäts-Fabrikkartoffeln zu versorgen.
In den besten Jahren vor der Werksschließung 1995 lieferten allein die Feldmochinger Bauern jährlich bis zu 6.000 t Kartoffeln höchster Qualität an die Firma Pfanni. So ist es heute leider nicht mehr. Aber die Hackfrucht Kartoffel spielt in Feldmoching immer noch eine gewichtige Rolle. Speisekartoffeln, Saatkartoffeln und Industriekartoffeln (vorwiegend zur Stärkegewinnung) sind Anbauspezialitäten, die viel Sachverstand wie auch eine spezielle Anbau- und Erntetechnik erfordern. Anbau- und Pflegefehler hätten bittere Folgen für den Betrieb. Aber auch Hagelunwetter wie im vergangenen Jahr können zu größeren Ernteausfällen führen.
Unsere zwei Fotos aus der Feldmochinger Feldmark zeigen den technischen Aufwand, der heute erst den Anbau größerer Flächen ohne großen Personalbedarf rentabel ermöglicht. Die vollautomatische Legemaschine (hier der bekannten Marke Grimme) schafft gleich vier Legereihen in einem Zug. Die Tagesleistung dieses Gespanns aus einem leistungsstarken Traktor/Bulldog und der supermodernen Legemaschine (mit automatischem Leerausgleich) erreicht bei entprechender Flächengröße 10 ha, also 30 Tagwerk! Vor 200 Jahren und früher erreichte kamen die vielen kleinen Bauernhöfe kaum auf eine solche Hofgröße. Reinhard Krohn
Update zu dem Baummarkierungen am Eishüttenweg
Dass 46 Bäume entlang dem Eishüttenweg einen pinkfarbene Markierung bekommen haben, darüber haben wir bereits berichtet. Die dazu gehörenden ersten Baumarbeiten ließen auch nicht lange auf sich warten. Bereits in der ersten Aprilwoche wurden die z. T. gefährlich anzuschauenden Äste über dem Eishüttenweg beseitigt. Dazu rückten die Arbeiter mit schwerem Gerät an, um etwa den Baumschnitt zu häckseln. Der leistungsstarke Häcksler zog nicht nur Gebüsch und kleines Astwerk ein, sondern auch recht dickes Stammholz. Da staunten die vorbeiradelnden Kurzausflügler nicht schlecht!






















