Der BA 24, der die Verlängerung als Anhörungsfall bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause auf der Tagesordnung hatte, ist darüber nicht besonders glücklich. Denn ohne die Beteiligung oder Information des BA wurde auf dem städtischen Grundstück auf einmal massiv gebaut. Die immer wieder vom BA geforderte Begrünung des hässlichen Streifens vor der Einfahrt prallte dagegen an der Firma ab. Sie asphaltierte lediglich einen Teil des Vorplatzes, was ihn optisch auch nicht wesentlich aufwertete. Und nach wie vor ist das Aufstellen der mit Schrott vollgeladenen LKWs, die aufs Abladen warten müssen, ein Problem in der an dieser Stelle kurvenreichen und engen Lerchenstr. Hier müsste nach wie vor dringend eine Verbesserung her, verlangt der BA 24 und möchte einen Termin des Unterschusses Planung, Verkehr und Umwelt mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt sowie dem KVR. Dabei sollte dann auch gleich die Aufstellproblematik an der Wilhelmine-Reichard-Str. – Stichwort Scherm Tyre & Projekt Logistik – diskutiert werden, regte BA-Mitglied Reinhard Bauer an.
Kleingartenverein sucht neuen Imker
Mariä Sieben Schmerzen mit neuer Adresse
Freier Zugang für Radler zum Fasaneriesee
Der Zugang zum Fasaneriesee von der Lerchenauer Str. aus ist nur mit einem Schild für Fußgänger gekennzeichnet. Wer im Umkreis wohnt und schnell mal zum Baden gehen möchte, kommt aber nicht per Auto (die Hälfte der Stellplätze ist eh weg durch die vielen alten Schrottautos ohne Kennzeichen, die dort ewig stehen, Anm. d. Red.), sondern per Rad. Ein Feldmochinger stellte deshalb auf der letzten Sitzung des Bezirksausschusses 24 den Antrag, auch um künftig Streitereien zu vermeiden, das „Nur für Fahrräder“-Schild gegen ein kombiniertes „Fußgänger/Radfahrer“-Schild zu tauschen. Die Polizei hatte keine Einwände, diese 50 m für den Radverkehr freizugeben. Dem schloss sich der BA an. Und weil der BA-Vorsitzende Auerbach bei seiner Recherche festgestellt hatte, dass auf der nördlichen Seeseite der Radfahrer keine Chance hat – zumindest keine offizielle –, etwa von Ost nach West entlang des Sees schnell auf die Feldmochinger Str. zu kommen, soll ihm in Monaten ohne Badebetrieb der Weg geöffnet werden. Ausgenommen sind nur die Monate Juni, Juli und August. Ein Klappschild soll hier zum Einsatz kommen.
Am Virginia-Depot treffen Interessen aufeinander
Verkehrskonzept der Grünen lässt auf sich warten
Eigentlich haben wir Ihnen im aktuellen Heft ja versprochen, dass Sie online konkrete Vorschläge oder zumindest Ideen der Grünen in Sachen Verkehrskonzept Münchner Norden finden werden. Leider haben wir bislang aber nichts Konkreteres von den Grünen erfahren. Denn die Zusammenfassung der Ergebnisse der drei Workshops zum Thema „Stadtplanung und Verkehr im nördlichen München“ ist noch in Arbeit. Es ist laut Organisatoren ein sehr umfangreiches Dokument geworden, das derzeit noch von allen Beteiligten nochmals gegengelesen werden soll. Daher verschiebt sich die Veröffentlichung wohl auf Ende der Schulferien. Das Konzept soll dann auch konkrete Vorschläge enthalten. Kernziel ist eine Drehung des Modal-Split, und das kann man nur mit einem besseren schienengebundenem ÖPNV-Netz, einem vernünftigen – von Rad- und nicht nur Auto fahrenden Planern geplantem – Radwegenetz und einer Stadtplanung mit Stadtteilzentren als ÖPNV-Kreuzungspunkte, verkehrsberuhigt mit vollständiger Nahversorgung. Warten wir es also ab.
Florian Post zapft mit drei Schlägen an
Gegen das Schneiden von Kurven: Mittellinie bei Teilen der Pappelallee
Auf der letzten Sitzung des hiesigen Bezirksausschusses Ende Juni wurde der Antrag gestellt, eine durchgehende Mittellinie im Kreuzungsbereich der Pappelallee mit der Obermoosstr. prüfen zu lassen, da immer mehr Radler und PKWs, von der Fasanerie gen Feldmoching fahrend, die Kurve schneiden. Da diese nicht einsehbar ist, bestehe eine stete Gefahrenquelle. Immer wieder, so heißt es im Antrag, tauchten plötzlich Radler oder Autos auf, zumeist mit überhöhter Geschwindigkeit, so dass „Fast-Zusammenstöße“ an der Tagesordnung seien. Eine durchgezogene Linie könnte auf die Gefahrensituation hinweisen. Dem stimmte der BA zu, wobei CSU-Fraktionssprecher Norbert Bettinger zu bedenken gab, ob die Fahrbahnbreite eine Markierung überhaupt hergebe. Sollte markiert werden, regte er an, die Linie ein wenig weiterzuführen.
Engagierte Arbeit im Bezirksausschuss wird besser honoriert
Der Münchner Verwaltungs- und Personalausschuss (VPA) befasste sich gestern mit einem Vorschlag zur Änderung der Satzung für die Bezirksausschüsse. SPD und CSU hatten im Herbst 2014 in einem Antrag darauf hingewiesen, dass die Zahl der Sitzungstermine, für die BA-Mitglieder Aufwandsentschädigungen erhalten können, nicht mehr dem aktuellen Bedarf entspricht und deshalb eine Erhöhung beantragt.
Der nun vorliegende Entwurf zur Änderung der BA-Satzung entspricht diesem Antrag. Demnach soll die Zahl der Sitzungstermine für die BA-Vorsitzenden von 60 auf 72 erhöht werden, alle anderen BA-Mitglieder soll statt 48 künftig 60 Termine abrechnen dürfen. Der Entwurf der Änderungssatzung sieht außerdem kleinere Anpassungen in der Unterrichtung der Stadtteilgremien über genehmigte Veranstaltungen vor. Die vorgeschlagenen Änderungen müssen noch von der Vollversammlung bestätigt werden.


























