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Unterländer erhält Bayerische Verfassungsmedaille in Gold
Aus der Hand der Landtagspräsidentin Barbara Stamm erhielt der CSU-Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer die Bayerische Verfassungsmedaille in Gold. Diese Auszeichnung für Verdienste im Freistaat Bayern bekamen heuer neben Unterländer nur noch der Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für die Beziehungen zu Landtag und Staatsregierung, Kirchenrat Dieter Breit, und die Äbtissin von Waldsassen, Laetitia Fech. Unterländer erhielt die Auszeichnung dafür, dass er sich mit ganzer Kraft seit vielen Jahren für eine von Solidarität und gegenseitiger Verantwortung geprägte Gesellschaft einsetze.
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Feldmochinger Kurve entpuppt sich als Unterführung
Am kommenden Dienstag, den 10. November ist wieder Bezirksausschusssitzung, dieses Mal im Pfarrsaal von St. Peter und Paul. Bereits im Vorfeld der Novembersitzung sorgte der Punkt 1.1 der Tagesordnung für einigen Wirbel. Steht dort doch: „Referat für Stadtplanung und Bauordnung: Anhörungsverfahren „Feldmochinger Kurve“: Vollzug d. Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG); Plangenehmigungsverfahren nach
§ 18 ff AEG i.V.m. § 74 Abs. 6 VwVfG für das Vorhaben ‚Neubau Eisenbahnüberführung in Bahn-km 19,475 auf der Strecke 5560 München-Nord- München-Milbertshofen’“. Droht die Feldmochinger Kurve damit dermaßen schnell? Ist es wirklich schon so ernst?
Nach ein paar Tagen kam Klarheit von der Geschäftsstelle: Die Überschrift des Anhörungsschreibens wurde offensichtlich mehr als missverständlich formuliert. Es geht nicht etwa um die gerade in der Berberitzenstr. gefürchtete Feldmochinger Kurve, sondern um die lange und sehnlich erwartete Eisenbahnüberführung für den geplanten Fuß- und Radweg zwischen der Lerchenau-Süd und dem U-Bahnhof Oberwiesenfeld.
Also müssen die Anwohner der Bahntrasse erst einmal keine privaten Einwendergemeinschaften für das nachfolgende Plangenehmigungsverfahren bilden und Sach- und Rechtsberatung muss auch noch nicht eingeholt werden.
Soll die Stadt München ihre Flughafenanteile verkaufen?
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Brücke über den Würmkanal: Geduld ist weiter erforderlich
Das zweite Quartal ist längst vorüber, der Stadtrat hat sich noch immer nicht mit dem Thema beschäftigt. Nun teilte das Referat für Stadtplanung und Bauordnung mit, dass sich der Beschlussentwurf „auf Grund erheblicher Arbeitsüberlastung“ verzögert. Man ist aber zuversichtlich, sie noch in diesem Jahr einzubringen, denn der Vorentwurf scheint zu stehen und nach dem derzeitigen Stand der Dinge sieht das Referat gute „Möglichkeiten, die Fuß- und Radwegverbindungen in eine Grün- und Freiraumplanung so einzubetten, dass die bisher befürchteten ökologischen Nachteile vermieden beziehungsweise ausgeglichen werden können.“ Damit würde zudem der Raum zwischen der Siedlung Ludwigsfeld und dem Würmkanal landschaftlich aufgewertet werden.
In diesem Zusammenhang wollte auf der letzten öffentlichen BA-Sitzung der Vorsitzende des Unterausschusses Kultur & Budget, Klaus Mai, wissen, warum die Sanierung der Ludwigsfelder Baracke, in der der TSV Ludwigsfeld seine Duschen & Umkleideräume sowie sein Vereinsheim hat, nicht wie geplant im August gestartet ist. Nach den Recherchen von Mai schieben sich momentan der Eigentümer des Gebäudes, die Patrizia Immobilien, und der Pächter, die Stadt München, gegenseitig den schwarzen Peter zu. Irgendjemand sage da doch die Unwahrheit, so resümierte Mai und wünschte Aufklärung in der Angelegenheit.
Virginia Depot: Einwohner-Versammlung soll informieren
Das Virginia Depot soll eingezäunt werden, was bekanntlich Anwohner stört. Nun wurde auf der letzten öffentlichen Sitzung des Bezirksausschusses 24 der Antrag gestellt, dass im Rahmen einer Einwohnerversammlung ein Nutzungs- und Wegekonzept für die Fläche erarbeitet werden soll. Dem stimmten alle BA-Mitglieder zu, wenngleich Christine Lissner von den Grünen zu bedenken gab, dass ein solches Konzept nicht im Rahmen einer Informationsveranstaltung zu erarbeiten sei. Auch setze das voraus, dass alle Beteiligten zur Veranstaltung kämen.























