Julia da Silva Bruhns (1851 – 1923), genannt Dodo, war eine gebürtige Brasilianerin. Sie verlebte mit ihren Geschwistern eine äußerst glückliche und sehr freie Kindheit in Paraty, einer kleinen Hafenstadt zwischen Rio de Janeiro und Sao Paulo. Ihr Vater Johann Ludwig Hermann Bruhns, ein 1837 nach Brasilien ausgewanderter Lübecker Farmer, besaß einige Zuckerrohrplantagen zwischen Santos und Rio de Janeiro und hatte reich geheiratet. Die Familie lebte in sehr wohlhabenden Verhältnissen.
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Schon eine Woche vor Wiesn-Beginn hieß es am Freitag, den 12. September am Hasenbergl: „O’zapft is“. Zur Vernissage strömten Hunderte von Besuchern. Sie kamen wohl nicht nur wegen der Ausstellung, die einen traditionsreichen Teil der Wiesn-Geschichte beleuchtet und anlässlich der die „Dirndl-Dichte“ schon fast so hoch war wie beim Damen-Wiesn-Treff von Regine Sixt. Vermutlich kamen sie auch wegen des Festredners, Alt-OB Christian Ude. Der brachte denn auch mit seinen Wiesn-Erlebnissen das Flair des weltweit größten Volksfestes in den Theatersaal des Augustinum, auf dass selbst hartgesottene Wiesn-Hasser – die es ja geben soll – Lust bekamen, mal wieder „die suspekteste und verabscheuungswürdigste Großveranstaltung“ (O-Ton Ude) zu besuchen. Doch der Reihe nach. 

